Groß-Übung in Rottorf
Wehren aus Harburg und Lüneburg üben gemeinsam
- Vorgehen der Feuerwehrleute unter Atemschutz zur Menschenrettung
- Foto: Feuerwehr Rottorf
- hochgeladen von Jan Filter
Zu einer gemeinsamen Alarmübung sind jetzt fünf Feuerwehren im Blöckenweg in Rottorf ausgerückt. Das von Rottorfs Ortsbrandmeister Thomas Apel ausgearbeitete Szenario sah vor, dass es bei Umbauarbeiten in einem Gebäude zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand gekommen war. Mehrere Personen galten als vermisst, zudem drohte das Feuer auf weitere Gebäudeteile überzugreifen. Da die Treppe in das Obergeschoss nicht mehr passierbar war, gestaltete sich die Lage besonders anspruchsvoll.
Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Rottorf drang dichter Qualm aus den Fenstern des Obergeschosses. Umgehend gingen Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung vor. Die nachrückenden Wehren aus Borstel, Sangenstedt und Handorf aus dem benachbarten Landkreis Lüneburg unterstützten sowohl bei der Rettung als auch bei der Brandbekämpfung. Neben der Rettung von Personen über tragbare Leitern bauten die Einsatzkräfte eine stabile Wasserversorgung auf.
Die Einsatzleitung lag bei Rottorfs stellvertretender Ortsbrandmeisterin Jana Pohrt, während die Kommunikation zentral über den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Winsen koordiniert wurde. Auch Winsens stellvertretender Stadtbrandmeister Jens-Peter Wreide verfolgte das Geschehen vor Ort. Die Kräfte bildeten drei Einsatzabschnitte und probten gezielt das reibungslose Zusammenspiel über Landkreisgrenzen hinweg.
Nach rund anderthalb Stunden endete die Übung erfolgreich. Alle gesteckten Ziele wurden erreicht, sodass die beteiligten Wehren die enge Zusammenarbeit auch künftig fortführen und weiter ausbauen wollen.
Redakteur:Jan Filter aus Winsen |
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