Fatale Folgen für Tiere
Forstamt Sellhorn mahnt, Wege im Wald nicht zu verlassen

Durch die Pandemie entdecken viele den Wald neu
  • Durch die Pandemie entdecken viele den Wald neu
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sv/nw. Seit Beginn der Corona-Krise stellen die Forstleute des Forstamtes Sellhorn ein deutlich erhöhtes Besucheraufkommen in den Wäldern fest. Mit der Lage der Waldflächen des Forstamtes Sellhorn in der Nachbarschaft zu den Ballungsräumen Hamburg, Lüneburg, der Lüneburger Heide und dem Regionalpark Rosengarten kommt der Erholungsnutzung eine besondere Bedeutung zu. „Der Wald wird als Erholungsraum für Freizeitaktivitäten aller Art von vielen Besuchern neu entdeckt. Als Förster freut es uns natürlich, dass die Menschen den Wald gerne als Ort der Erholung und Entspannung aufsuchen. Leider bringt das Mehr an Besuchern mancherorts auch Schattenseiten mit sich", sagt Förster Claudius Fricke. Das größte Problem dabei sei nicht die Menge an Erholungssuchenden, sondern das Fehlverhalten einzelner Waldbesucher. Besonders problematisch sei das Verlassen der Wege von Wanderern und Mountainbikern. Dadurch entstünden Trampelpfade und Radwege inmitten des Waldes, was dazu führe, dass wildlebende Tiere in ihrem Lebensraum gestört werden. Besonders im Winter könne das fatale Folgen für die Tiere haben. Verschärft werde die Situation, wenn Hunde nicht angeleint werden oder nach Eintritt der Dunkelheit abseits der Wege Mountainbike gefahren wird.

Autor:

Svenja Adamski aus Buchholz

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