Gemeinde Salzhausen trauert um Inge Boenert

Besonderer Augenblick: 2016 wurde Inge Boenert (re.) die "Goldene Ehrennadel" der Gemeinde Salzhausen von Bürgermeisterin Elisabeth Mestmacher verliehen
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ce. Salzhausen. Die Gemeinde Salzhausen trauert um eine ihrer prägenden Persönlichkeiten: Inge Boenert verstarb jetzt nach schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren. Sie hinterlässt Ehemann Klaus, den ehemaligen Salzhäuser Verwaltungschef, die erwachsenen Söhne Stephan und Thomas sowie deren Familien.
Inge Boenert engagierte sich unter anderem beim Aufbau der Mitte der 1980er Jahre errichteten Dörpschün zum Kulturtreff, dessen vom Verein "Salzausen e.V. - Kultur - Heimat - Leben" präsentierte Veranstaltungen weit über die Kreisgrenzen hinaus beliebt sind. Unbezahlbare Kulturarbeit leistete Inge Boenert auch rund 30 Jahre lang im Team der Salzhäuser Bücherei, die anfangs im Kindergarten untergebracht, dann ins Haus des Gastes zog, im Krankenhaus eine Außenstelle hatte und heute als Samtgemeindebücherei am Kreuzweg ihren Standort hat. Dort machte Inge Boenert als Vorlesepatin Kinder mit der Literatur vertraut. In der Salzhäuser Kirchengemeinde sorgte sie schließlich 28 Jahre lang dafür, dass das von ihr mitgestaltete ökumenische Abendgebet sich etablierte und sehr gut angenommen wurde. Im Jahr 2016 erhielt Inge Boenert als Anerkennung für ihre vorbildlichen freiwilligen Aktivitäten aus den Händen von Bürgermeisterin Elisabeth Mestmacher die "Goldene Ehrennadel" der Gemeinde Salzhausen. "Ihr Einsatz für die Ökumene, ihre Hilfsbereitschaft, ihr ehrenamtliches Engagement für die Dr. Gerhard-Denckmann-Stiftung und für die Bücherei - das ist es, was neben privaten Begegnungen bei mir in Erinnerung bleiben wird", würdigte Mestmacher nun gegenüber dem WOCHENBLATT die Verdienste der Verstorbenen.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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