Schüleraustausch mit Japan
Gymnasium Winsen reist mit BBS und Luhe-Gymnasium nach Fukui
- Schüler von drei Winsener Schulen besuchten Japan
- Foto: Klaus Iserloh
- hochgeladen von Anika Werner
Eine zehntägige Reise voller Eindrücke, kultureller Begegnungen und neuer Freundschaften liegt hinter den Schülerinnen und Schülern aus Winsen. Gemeinsam mit dem Gymnasium Winsen nahmen in diesem Jahr auch Jugendliche der Berufsbildenden Schulen Winsen sowie erstmals das Luhe-Gymnasium am Austauschprogramm mit der japanischen Präfektur Fukui teil.
Schon die An- und Abreise, jeweils über 24 Stunden mit Flugzeug, Bahn und Bus, stellte für viele eine erste Herausforderung dar. Doch alle waren sich einig: Es hat sich gelohnt. Besonders die Höflichkeit und Offenheit der Menschen in Japan beeindruckte die Teilnehmenden. „Die Höflichkeit und die Zugewandtheit der japanischen Bevölkerung war beeindruckend. Durch diese Erfahrung strebe ich an, mich auch persönlich noch mehr in dieser Hinsicht zu entwickeln“, sagt Maxim, Schüler des Gymnasiums Winsen. Philip ergänzt: „Das geht mir auch so. Ich habe gelernt, viel offener für Neues zu sein.“
Im Vorfeld wurde die Reise intensiv vorbereitet. In Workshops informierten sich die Jugendlichen über Lebensstil, Wirtschaft, Naturraum und kulturelle Besonderheiten Japans. Erste Kontakte zu den Gastschülern knüpften sie per Videokonferenz. Dabei wurden auch Tipps für den Alltag ausgetauscht. Angemessene Kleidung sei wichtig, hieß es. Also wanderten Hemden, Krawatten und Blusen ins Gepäck und kamen auch zum Einsatz.
Ein Höhepunkt des Aufenthalts war der gemeinsame Empfang beim Präfekten für Erziehung in Fukui. Auch in den Schulen vor Ort – in Fukui und in der Küstenstadt Tsuruga – wurden die Jugendlichen herzlich begrüßt. Der Unterricht war alles andere als gewöhnlich. Neben klassischen Fächern wie Chemie, Musik und Englisch standen auch Teezeremonien, der japanische Schwertkampf Kendo und das traditionelle Kartenspiel Karuta auf dem Plan.
In ihrer Freizeit unternahmen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Gastfamilien Ausflüge in die Umgebung. Dabei standen unter anderem die Großstädte Kyoto und Osaka auf dem Programm. Tempel, Landschaften und die japanische Lebensart hinterließen bleibende Eindrücke.
Beim Abschiedsabend mit traditionellem Essen war die Stimmung wehmütig. Die gemeinsamen Erlebnisse wurden noch einmal lebendig. Beim Abschied flossen Tränen. Was bleibt, ist die Erinnerung und die Aussicht auf ein Wiedersehen. Im November nächsten Jahres werden die japanischen Austauschschüler nach Winsen kommen. Dann geht das Austauschprogramm in die nächste Runde.
Redakteur:Anika Werner aus Winsen |
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