Programm „Resiliente Innenstädte“
Land fördert Winsener Projekt "Grüne Inseln" mit 467.000 Euro
- Übergabe des Förderbescheids (v. re.): Dr. Birgit Nolte vom Amt für regionale Landesentwicklung, ihre Chefin Karin Beckmann, Winsens Bürgermeister André Wiese, Landschaftsarchitektin Anika Förster und Maya Kreidler Projektleiterin für „Resiliente Innenstädte“ in Winsen
„Resiliente Innenstädte“ in Winsen - Foto: ks
- hochgeladen von Christoph Ehlermann
ks. Winsen. Mit einem Förderbescheid in Höhe von 467.000 Euro kam Karin Beckmann, Landesbeauftragte des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg (ArL), jetzt nach Winsen. Mit dem Geld aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung wird das Projekt „Grüne Inseln in der Winsener Innenstadt“ gefördert, das zum Programm „Resiliente Innenstädte“ der Landesregierung gehört. Dieses will die Innenstädte stärken und ihre nachhaltige Umgestaltung ermöglichen.
An 17 Teilflächen in der gesamten Stadt soll Winsen grüner werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 780.000 Euro, die jetzt zu rund 60 Prozent gefördert werden.
Vor der Übergabe des Förderbescheids besichtigte Karin Beckmann unter anderem mit Bürgermeister André Wiese und der städtischen Landschaftsarchitektin Anika Förster die Innenstadt, um sich einige der Orte anzuschauen, die umgestaltet werden sollen. Der erste Stopp war an der Ecke Luhestraße/Marktstraße. Hier ist vorgesehen, die Luhe optisch besser mit den angrenzenden Wegen und der Grünfläche zu verbinden. Außer einer Änderung der Bepflanzung soll auch die Betonkante unter dem Geländer verschwinden. „Dann kann das Wasser versickern", so Anika Förster. Ein paar Meter weiter bei der Brücke um den Luhe-Ableger ist eine Umgestaltung der Fläche unter den Bäumen durch Schaffung von Spielmöglichkeiten geplant. „Dabei sollen die Flächen unter den Bäumen aber wasserdurchlässig bleiben“, kündigte Förster an. An der Luhestraße direkt an der Luhe ist ein weiterer Ort, der mit unterschiedlichen Pflanzen möglichst pflegeleicht neu gestaltet werden soll. André Wiese wies darauf hin, dass hier jedoch der Hochwasserschutz die Grenzen setze.
Gestartet werden soll möglichst im kommenden Frühjahr mit der Ecke Mühlenstraße/Deichstraße. Hier soll unter anderem ein nicht genutzter kleiner Gehweg in eine Grünfläche integriert werden. Die Planungen – so André Wiese – seien bis zu den noch ausstehenden Ausführungsplanungen abgeschlossen. Es werde damit gerechnet, dass in zwei Jahren alle Maßnahmen umgesetzt seien.
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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