Film über Flucht und Integration berührt Schüler
„Sieger sein“ inspiriert Winsener Gymnasiasten im SchulKinoWoche-Programm

Mit einem eindrucksvollen Kinoerlebnis haben sich die Siebtklässler des Gymnasiums Winsen intensiv mit Themen wie Integration, Toleranz und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinandergesetzt. Im Rahmen der SchulKinoWoche sahen sie den Spielfilm „Sieger sein“ der Regisseurin Soleen Yusef – ein Werk, das nicht nur durch seine Erzählweise berührt, sondern auch wichtige Impulse für den Schulalltag liefert. 

Im Mittelpunkt des Dramas steht die junge Mona, dargestellt von Dileyla Agirman, die mit ihrer kurdischen Familie aus Syrien nach Deutschland geflüchtet ist. Ihre neue Heimat ist der Berliner Stadtteil Wedding, ein Bezirk, der durch kulturelle Vielfalt, aber auch soziale Herausforderungen geprägt ist. An ihrer neuen Schule stößt Mona zunächst auf Ablehnung und Chaos. Doch durch ihre Leidenschaft für Fußball gelingt es ihr, Anschluss zu finden und Anerkennung zu gewinnen – ein Prozess, der eindrucksvoll die Bedeutung von Teamgeist, Durchhaltevermögen und Mut zeigt.

Der Besuch der Filmvorführung war kein isoliertes Ereignis, sondern ist eng eingebunden in das schulische Engagement des Gymnasiums Winsen. Als Teil des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ steht das Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt regelmäßig auf dem Lehrplan. „Sieger sein“ diente dabei als konkreter Anstoß, um über die Lebenswirklichkeit geflüchteter Kinder in Deutschland ins Gespräch zu kommen. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten nach dem Film die Gelegenheit, sich mit ihren Lehrkräften – insbesondere aus den Fächern Religion sowie Werte und Normen – über die dargestellten Inhalte auszutauschen.

Gerade in der heutigen Zeit, in der Migration und Integration zentrale gesellschaftliche Fragen sind, zeigt sich die Relevanz solcher Bildungsangebote. Die SchulKinoWoche bietet jungen Menschen nicht nur die Möglichkeit, Filme außerhalb des klassischen Unterrichts zu erleben, sondern fördert zugleich die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen. Der Film „Sieger sein“ überzeugte dabei nicht nur durch seine authentische Darstellung, sondern auch durch seine emotionale Tiefe und seine klare Haltung für eine offene und solidarische Gesellschaft.

Dass Kino mehr sein kann als bloße Unterhaltung, wurde den Schülerinnen und Schülern in Winsen eindrucksvoll vor Augen geführt. Der Film sensibilisierte für die Herausforderungen, mit denen Gleichaltrige mit Fluchterfahrung konfrontiert sind, und machte Mut, für ein respektvolles Miteinander einzutreten. Ein nachhaltiger Eindruck – nicht nur auf der Leinwand, sondern auch im Schulalltag.

Redakteur:

Anika Werner aus Winsen

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