Alles zum Thema Rassismus

Beiträge zum Thema Rassismus

Politik
Mit kreativen Transparenten trugen die 
Neu Wulmstorfer ihre Botschaft in die Öffentlichkeit

150 Neu Wulmstorfer demonstrierten gegen Rassismus

Demo gegen Rassismus in Neu Wulmstorf mi. Neu Wulmstorf. "Aufstehen gegen Rassismus" - diesem Motto folgten am vergangenen Samstag rund 150 Neu Wulmstorfer Bürger bei einer Demonstration gegen Rassismus durch Neu Wulmstorf. Bei der Auftaktkundgebung auf dem Rathausvorplatz erinnerten die Veranstalter zunächst in einer Schweigeminute an die Opfer von Christchurch. Gewalt bis hin zu Mord sei die furchtbarste Form des Rassismus und zeige, wohin Hetze und Hass führen könnten, so Cornelia Meyer...

  • Hollenstedt
  • 19.03.19
Politik
Bereits vergangenes Jahr wurde in Neu Wulmstorf gegen Rassismus demonstriert. Die Veranstalter hoffen diesmal auf noch mehr Teilnehmer

Aufstehen gegen Rassismus

"Willkommen in Neu Wulmstorf" ruft für kommenden Samstag zur Demonstration auf mi. Neu Wulmstorf. Das Netzwerk "Willkommen in Neu Wulmstorf", die Lutherkirchengemeinde und die SPD rufen anlässlich des "Internationalen Tags gegen Rassismus" am Samstag, 16. März, um 11 Uhr (Treffen 10.30 Uhr vor dem Rathaus) zu einer Demonstration unter dem Motto "Aufstehen gegen Rassismus - Unsere Alternative heißt Solidarität" auf. "Wir haben lange diskutiert, ob wir überhaupt 'gegen' etwas demonstrieren...

  • Hollenstedt
  • 13.03.19
Panorama
Erhält täglich Hass-Mails: der Autor und Journalist Hasnain Kazim

Autor Hasnain Kazim über Fremdenhass und Chemnitz

Lesung in Buxtehude / "Du bist ja gar nicht gemeint" (ab). "Du gehörst vergast." - "In Deutschland gibt es für dich nur einen Platz - am Galgen." - "Deutschland muss mit euch Muslimen endlich das fortsetzen, was mit den Juden damals gemacht wurde." Hasnain Kazim (43) liest täglich derart grausame Hass-Mails. Ereignisse wie in Chemnitz und Köthen entsetzen ihn; in sozialen Netzwerken wie Twitter bezieht er nahezu stündlich Stellung. In seinem aktuellen Buch "Post von Karlheinz - Wütende...

  • Buxtehude
  • 17.09.18
Panorama

Was passiert wenn...

ZWISCHENRUF: Kennen Sie das noch, diese Witze, die anfingen mit: „Was passiert, wenn man...“? Dann folgte meist eine Aneinanderreihung von Nationalitäten, Berufen oder ähnlichen Attributen, deren Träger sich einer irgendwie gearteten Notlage ausgesetzt sehen. Beispiel: Was passiert, wenn man einen Chinesen, einen Amerikaner und einen Deutschen in den Dschungel schickt....? Die Auflösung dieser Witze war meist rassistischer, sexistischer oder sonst wie klischeehafter Natur - also nie...

  • Hollenstedt
  • 07.07.17
Politik

Zwischenruf: Ein Facebook-Verbot ändert nichts

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will Facebook zu einem entschiedenen Vorgehen gegen rassistische Inhalte bewegen. Schon seit Langem würden Nutzer beklagen, dass auf Facebook rassistische Inhalte kaum gelöscht werden. Nun will Maas mit dem Unternehmen sprechen. In einem Brief verweist er auf die gesetzlichen Pflichten, die auch für Facebook gelten. Für mich ist das nichts anderes als Aktionismus. Was erreicht Maas damit, wenn Facebook Hetz-Parolen löscht? Rechtsradikales Gedankengut wird...

  • Jesteburg
  • 28.08.15
Panorama
Rapper Martin Rietsch auf der Schulbühne
5 Bilder

Das Ende einer Bildungs-Ära in Stade

Realschule Hohenwedel schließt nach 40 Jahren / Show "gegen Rassismus" zum Abschied der letzten Zehntklässler tp. Stade. In der Bildungslandschaft der Stadt Stade geht nach vier Jahrzehnten eine Ära zu Ende. Die Realschule - und auch die Hauptschule - am Hohenwedel schließen. Beide Einrichtungen gehen in die benachbarte Integrierte Gesamtschule (IGS) über. Zum Abschluss bereitete Realschul-Leiter Christoph Podloucky (63) den 72 Zehntklässlern des letzten Jahrgangs eine besondere Überraschung:...

  • Stade
  • 08.07.15
Panorama

Hetzer der Facebook-Gruppe „Nordheide aufgepasst!“ machen jetzt im „Untergrund“ weiter

(mum). „Nordheide aufgepasst! - Aktion wachsame Nachbarn“ nennt eine Facebook-Gruppe seit August vorigen Jahres ihr Anliegen. Das WOCHENBLATT hatte im September erstmals über den Zusammenschluss berichtet und unterstellt, dass sich die Plattform zu einem Forum ausländerfeindlicher Beschuldigungen entwickelt hat. Die Gruppe reagierte mit wüsten Beschimpfungen. Zudem wurde aus der einst für jeden einsehbare Gruppe, eine „nur für Mitglieder“. Das allerdings korrigierten die Gruppen-Administratoren...

  • Jesteburg
  • 30.01.15
Panorama

Jesteburger wollen Polizei-Arbeit machen: Geheime Facebook-Gruppe plant Nachbarschaftswache

mum. Jesteburg. In Jesteburg muss die Angst vor Dieben offensichtlich riesig sein. Einige Bürger wollen jetzt eine Nachbarschaftswache organisieren, um ihr Hab und Gut zu schützen. Die Idee dazu stammt aus einer Facebook-Gruppe, die sich selbst „Nordheide aufgepasst“ nennt. Die Mitglieder haben dazu eigens einen nicht-öffentlichen Bereich gegründet, um weitere Schritte zu besprechen. „Die Polizei begrüßt grundsätzlich, dass Bürger wachsam sind“, sagt Polizeisprecher Jan Krüger. Gerade im...

  • Jesteburg
  • 14.10.14
Politik

"Peace Week": Aktionswoche gegen Rechtsextremismus

os. Buchholz. Die Anerkennungskultur für Flüchtlinge sowie die Wahrung von Bürgerrechten in der EU und deren Bedrohung durch rechtsextreme Organisationen und Parteien stehen im Mittelpunkt bei der sogenannten "Peace Week" in der Begegnungsstätte Heideruh in Buchholz. Von Dienstag bis Montag, 15. bis 21. Juli, treffen sich 16 Jugendliche aus acht EU-Staaten, um gemeinsam zu lernen, zu arebiten und zu erinnern. Die Teilnehmer führen u.a. Interviews mit den in Heideruh lebenden Asylsuchenden und...

  • Buchholz
  • 09.07.14
Politik

„Schule ohne Rassismus"

tp. Stade. Die Realschule Hohenwedel in Stade bekommt den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“, den der bundesweit aktive Verein "Aktion Courage" seit 1995 verleiht. Die Urkunde wird am Freitag, 26. Juni, im Rahmen einer Feierstunde im Königsmarcksaal des Stader Rathauses verliehen.

  • Stade
  • 23.06.14
Politik
Ein TV-Team befragte WOCHENBLATT-Redakteur Sascha Mummenhoff zu den jüngsten Entwicklungen in Undeloh

Flüchtlinge im Landkreis Harburg: Das Spiel mit den Zahlen

Wohin mit den Flüchtlingen? Landkreis sieht sich gut aufgestellt - und sucht dennoch nach Alternativen. (mum). "Traue nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast". Dieses Zitat soll von Winston Churchill stammen. Geht es um die Einrichtung neuer Unterkünfte für Asylbewerber scheint der Landkreis Harburg Zahlen selbstverständlich nicht zu fälschen. Dafür - da sind sich Insider sicher - werden die Zahlen einfach "schön geredet". Wie berichtet steht der Landkreis vor einer großen Aufgabe:...

  • Hanstedt
  • 17.05.13
Panorama
Die Schülerinnen Theresa Amzulescu, Charleen Bammann und Theresa Reichardt (v.li.) mit ihrem Lehrer Mirko Jankowski (re.), Helmut Dammann-Tamke (li.) und Schulleiter Johann Book

Harsefelder Gymnasium ist jetzt "Schule ohne Rassismus"

jd. Harsefeld. Ein schulisches Klima, das von mitmenschlicher Achtung und gegenseitigem Respekt geprägt ist: Dieses Ziel haben sich die Schüler und Lehrer am Aue-Geest-Gymnasium in Harsefeld gesetzt. Weil sie sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung engagieren, erhielt ihre Schule jetzt das Zertifikat "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Damit geht das Aue-Geest-Gymnasium die freiwillige Verpflichtung ein, regelmäßig Projekte zu dem Thema durchzuführen und die...

  • Harsefeld
  • 17.04.13
Politik

Das ist Schützenhilfe für Rassismus

mum. Undeloh. Die Entscheidung von Landrat Joachim Bordt, in Undeloh keine Asylbewerber-Unterkunft einzurichten, stößt auf Kritik. "Die Piratenpartei hat den Rückzieher des Landrats mit Verwunderung wahrgenommen", sagt Gerret Bachmann, der Vize der Heidepiraten. Nachdem sich einige Bürger während einer Gemeinderatssitzung zur geplanten Unterkunft ausländerfeindlich geäußert hatten, empfinden es die Piraten als sehr befremdlich, dass der Landkreis nun einknickt, anstatt sich gegen Rassismus zu...

  • Hanstedt
  • 04.04.13
Politik
NDR, Welt und „taz“: Seit das WOCHENBLATT als erstes über die Gemeinderatssitzung in Undeloh berichtet hat, greifen immer mehr Medien das Thema auf
2 Bilder

Undeloh in der Kritik: „Jeder Ort ist jetzt geeignet“

Jetzt zeigt auch die Kreispolitik dem Undeloher Gemeinderat die rote Karte. Die Mitglieder des Sozialausschusses verurteilten die ausländerfeindlichen Äußerungen während einer Undeloher Gemeinderatssitzung auf schärfste. (mum). Die kleine Gemeinde Undeloh kommt nicht zur Ruhe. Nachdem bereits zahlreiche Zeitungen, Radio- und Fernsehsender kritisch über eine Gemeinderatssitzung berichtet haben, in der ausländerfeindliche Aussagen fielen, gingen auch die Mitglieder des...

  • Buchholz
  • 22.02.13
Politik
Traute Müller distanziert sich von den Parolen

Undeloh: „Wir sind kein braunes Dorf“

Der Undeloher Verkehrsverein distanziert sich von rassistischen Äußerungen gegen ausländische Mitbürger. (mum). Zwei Wochen nach den ausländerfeindlichen Parolen in einer Undeloher Gemeinderatssitzung bei der über die mögliche Einrichtung einer Asylbewerber-Unterkunft für 29 Personen abgestimmt wurde, steht das Heidedorf noch immer in der Öffentlichkeit. Jetzt hat sich der Undeloher Verkehrsverein mit einer Presseerklärung an die Öffentlichkeit gewandt: „Der Verkehrsverein distanziert...

  • Buchholz
  • 19.02.13
Politik
Landkreis-Sprecher Bernhard Frosdorfer
2 Bilder

Asylbewerber-Unterkunft in Undeloh: Die Entscheidung ist noch nicht gefallen

(mum). „Es gibt in Undeloh keinen Arzt, keine Apotheke, keine Lebensmittelgeschäfte, keine Vereine, keine Freizeitangebote, keine Möglichkeit der Nutzung gemeinnütziger Einrichtungen und keinerlei Möglichkeiten zur Ausübung von individuellen Glaubensmöglichkeiten.“ Mit diesem Argument lehnt der Undeloher Gemeinderat die Einrichtung einer Asylbewerber-Unterkunft ab (das WOCHENBLATT berichtete). Auch viele Undeloher haben diese Bedenken in Leserbriefen geäußert. Warum hat der Landkreis Harburg...

  • Hanstedt
  • 15.02.13
Politik
Einstimmig! Der Undeloher Rat lehnt geschlossen die Pläne für eine Asylbewerber-Unterkunft ab

"Wer schützt unsere Frauen vor den Asylanten?"

Undeloher wehren sich gegen die Landkreis-Pläne für eine Asylbewerber-Unterkunft. mum. Undeloh. „Unsere Gäste wollen hier entspannen und nicht Dunkelhäutige oder Frauen mit Kopftuch sehen!“ - Undelohs Bürgermeister Albert Homann machte am Montagabend nicht einmal den Versuch, ausländerfeindliche Aussagen zu unterbinden. Selbst Sätze wie „Wer schützt unsere Frauen und Kinder vor den Asylanten?“ ließ Homann in einer hitzigen Diskussion zu. Mehr als 70 Einwohner waren in die Gaststätte...

  • Hanstedt
  • 05.02.13