Nach 13 Jahren bei der Stadtverwaltung
Ulrike Tschirner aus Winsener Rathaus in den Ruhestand verabschiedet
- Bürgermeister André Wiese verabschiedete Ulrike Tschirner
in den Ruhestand - Foto: Stadt Winsen
- hochgeladen von Christoph Ehlermann
Nach über 13-jähriger Tätigkeit für die Stadt Winsen wurde Ulrike Tschirner kürzlich von Bürgermeister André Wiese in den Ruhestand verabschiedet. Tschirner prägte in ihrer Zeit im Rathaus mit herausragenden Projekten das Gesicht der Luhemetropole. So baute sie das Familienbüro der Stadt auf, war jahrelang im Organisationsteam des Stadtfestes und leitete die Gründung des Hauses der Vereine ("Luhe-Treff). Auch in der Flüchtlingsarbeit der Stadt war sie stark engagiert.
Anfangs noch Mitarbeiterin in der Projektarbeit, übernahm Ulrike Tschirner schon kurz nach ihrem Start in der Stadtverwaltung 2012 die Leitung der Stabstelle Miteinander der Generationen, Ehrenamt und Projektmanagement. Sie gründete das Familienbüro als zentrale Anlaufstelle für Familien, Ehrenamtliche und Generationenangebote. Inzwischen ist das Familienbüro aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Von der Anmeldung zur Krippe und zum Kindergarten über Fragen zu Vereinen, Institutionen und der Ehrenamtsarbeit bis hin zu den beliebten Veranstaltungen des "Uhu-Treffs", der Kinderuni und der Seniorenausfahrt - all dies liegt in diesem Aufgabenbereich. Tschirner legte hier mit ihrer Arbeit einen wichtigen Grundstein.
Als 2021 im Zuge einer Umstrukturierung im Rathaus die Stabstelle von Ulrike Tschirner aufgelöst wurde, übernahm sie als stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin die Mitverantwortung für den neuen Geschäftsbereich VI. Parallel dazu steckte sie mitten in der Organisation zur Gründung eines Hauses der Vereine in der Deichstraße. In der ehemaligen Gastwirtschaft „Zum Nassen End“ eröffnete die Stadt unter Leitung von Tschirner ein Vereinshaus, das ein wichtiger Meilenstein in der Innenstadtsanierung ist. Sieben Räume in unterschiedlichen Größen stehen dort den örtlichen Vereinen und Organisationen zur Verfügung und erfreuen sich großer Beliebtheit.
Hinzu kommt Tschirners Engagement in der Flüchtlingsarbeit der Stadtverwaltung. Bewegte Zeiten machte sie mit, als 2015/2016 eine der größten Flüchtlingswellen auch Winsen erreichte und schnelles und pragmatisches Handeln erforderte. Dank ihrer herausragenden Netzwerkarbeit konnte auf diesem Gebiet viel für Winsen bewegt werden. Oftmals gar nicht im Fokus der Öffentlichkeit und doch maßgeblich beteiligt, machte sich Ulrike Tschirner stark für die Unterbringung von Geflüchteten, organisierte wichtige Integrationsarbeit und war zuletzt auch in der Vergabe der Plätze in den neuen Unterkünften für Geflüchtete im Hagebuttenweg involviert.
Darüber hinaus organisierte Tschirner die Aktions-Wochen gegen Rassismus in diesem Jahr in Winsen und schuf damit ein neues Angebot in der Stadt. Mit viel Herzblut engagierte sie sich für das Projekt und nutzte ihr breit erarbeitetes Netzwerk aus vielen Akteuren in diesem Bereich.
Bürgermeister André Wiese sagte bei der Verabschiedung: „Ulrike Tschirner hat in 13 Jahren bei der Stadt Winsen ganz viel bewirkt und auf die Beine gestellt. Sie hat Projekte initiiert und umgesetzt, die Winsen nachhaltig positiv verändert haben, und sie hat mit großem Engagement den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt gestärkt. Ich sage Danke für die langjährigen Dienste und wünsche ihr für den Ruhestand von Herzen alles Gute.“
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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