Geplantes Schulungs- und Logistikzentrum
Katastrophenschutz: Kreisverwaltung empfiehlt 166.000 Euro Zuschuss pro Jahr an das DRK

So soll das geplante Schulungs- und Logistikzentrum für den Katastrophenschutz des DRK Harburg-Land an der Benzstraße in Winsen aussehen
  • So soll das geplante Schulungs- und Logistikzentrum für den Katastrophenschutz des DRK Harburg-Land an der Benzstraße in Winsen aussehen
  • Foto: DRK / Planungsgruppe Niemeyer GmbH
  • hochgeladen von Thomas Sulzyc

ts. Winsen. Für den Betrieb des geplanten Schulungs- und Logistikzentrums für den Katastrophenschutz im Landkreis Harburg soll das Deutsche Rote Kreuz einen jährlichen Zuschuss von maximal 166.000 Euro erhalten. Das empfiehlt die Kreisverwaltung dem Kreistagsausschuss für Ordnung und Feuerschutz, der am Montag, 13. Mai, im Kreishaus in Winsen (ab 16 Uhr) zusammenkommt.
Der Landkreis solle die öffentliche Zuwendung für die Dauer von 20 Jahren gewähren. Dabei handelt es sich um einen sogenannten verlorenen Zuschuss. Unter diesem Begriff versteht man im Verwaltungsrecht Subventionen des Staates, die nicht zurückzuzahlen sind. Mit Einstellung des Betriebs würde der Zuschuss ersatzlos entfallen.
Wie berichtet, ist das kreiseigene Gebäude an der Rote-Kreuz-Straße in Winsen, in dem derzeit Komponenten für den Katastrophenschutz untergebracht sind, in die Jahre gekommen. Ein Neubau an der Benzstraße in Winsen sei nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes im Februar im Ausschuss für Ordnung und Feuerschutz wirtschaftlicher als eine Sanierung.
Zudem decke das Gebäude nur 30 Prozent des benötigten Bedarfs ab, weshalb das Einsatzequipment auf sieben Standorte im gesamten Landkreis Harburg verteilt ist. Das stelle ein Problem für die Einsatzbereitschaft im Katastrophenfall dar.
Mit dem Logistik- und Schulungszentrum will der Landkreis Harburg noch besser gegen die zunehmenden Extremsituationen nach Hochwassern oder Stark-regen, mögliche großflächige Stromausfälle, Tierseuchen oder auch die Bedrohung durch Terrorismus gewappnet sein.
Auch eine bessere Prävention gegen Cyber-Attacken auf lebenswichtige Kommunikations-Netzwerke und Infrastrukturen soll mit dem Neubau des Schulungs- und Logistikzentrums ermöglicht werden. Das Zentrum wird der Schulung der Aktiven von DRK, Feuerwehren, DLRG und Johannitern dienen, vor allem aber als Lagerfläche für Einsatz- und Hilfsmaterial. Der Baubeginn ist noch in diesem Jahr vorgesehen.

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