Sicherheitstipps der Kreisfeuerwehr Landkreis Harburg für die Weihnachtszeit
Damit nur die Kerze brennt

Adventskränze sollten auf einem festen, nicht brennbaren Untergrund stehen
  • Adventskränze sollten auf einem festen, nicht brennbaren Untergrund stehen
  • Foto: Daniel Sessler/Unsplash
  • hochgeladen von Anke Settekorn

(as). Alle Jahre wieder kommt es auch im Landkreis Harburg gerade in der Weihnachtszeit immer wieder zu folgenschweren Zimmer-, Wohnungs- und Gebäudebränden durch brennende Weihnachtsbäume oder Adventskränze. Viele Menschen werden bei den Bränden verletzt oder kommen ums Leben, die Sachschäden gehen in die Millionen. Im vergangenen Jahr mussten die Wehren im Landkreis zu mehreren solcher „adventstypischen“ Brandeinsätze ausrücken, und auch in diesem Jahr war schon ein erstes brennendes Adventsgesteck zu verzeichnen. Damit dieses Risiko verringert wird, geben die Feuerwehren des Landkreises Harburg Tipps für den richtigen Umgang mit Adventsgestecken und Weihnachtsbäumen.
Adventsgestecke
Adventsgestecke sollten möglichst frisch, d. h. erst kurz vor Beginn der Adventszeit, gekauft bzw. in Eigenregie hergestellt werden. Die Gestecke sollten auf einem festen, nicht brennbaren Unterstand, z. B. einem Teller, stehen und so aufgestellt werden, dass sie nicht durch einen Luftzug umfallen können. Trockene Zweige sollten gegen frische ausgetauscht werden. Brennende Kerzen sollten nicht ausgepustet, sondern erstickt werden, glühende Dochtteilchen können sonst noch Stunden später den Kranz in Brand setzen. Beim längerfristigen Verlassen des Raumes sollten die Kerzen gelöscht werden.
Weihnachtsbäume
Beim Kauf eines Weihnachtsbaumes ist darauf zu achten, dass er nicht nadelt. Bis zum Weihnachtsfest sollte der Baum in einem Gefäß mit Wasser stehen.
Den Weihnachtsbaum fest und sicher aufstellen. Unbedingt darauf achten, dass er nicht in der Nähe von Öfen oder Heizkörpern steht oder Fluchtwege versperrt. Reichlich Abstand zu brennbaren Einrichtungsgegenständen wie z. B. Gardinen oder Tischen mit Tischdecken halten.
Ein Weihnachtsbaum mit brennenden Kerzen sollte nie unbeobachtet gelassen werden! Für den Fall eines Brandausbruches sollte stets ein geeignetes Löschmittel (Eimer mit Wasser) bereit stehen.
Die Kerzen sollten nicht unmittelbar unter einem Ast angebracht werden, außerdem sollten Kerzenhalter und Kugelgelenke intakt sein. Die Kerzen sollten von der Spitze des Baumes nach unten entzündet werden. Gelöscht werden die Kerzen dann von unten nach oben.
Vermieden werden sollte brennbarer Christbaumschmuck wie zum Beispiel brennbare Kerzenhalter. Auf keinen Fall brennbares Dekorationsmaterial am Weihnachtsbaum befestigen, schon der geringste Windstoß könnte dieses entfachen. Defekte Lichterketten keinesfalls reparieren, lieber auf Nummer sicher gehen und eine Ersatzkette besorgen.
Feuerlöscher und Rauchmelder vorab überprüfen. Insbesondere die Rauchmelder sind lebensnotwendig, im Falle eines Brandes warnen sie die Bewohner frühzeitig vor den durch das Feuer entstehenden lebensgefährlichen Rauchgasen.
Was tun im Brandfall?
Sollte es zu einem Brandausbruch kommen, unverzüglich die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 informieren. Möglichst genaue Angaben machen (Wo brennt es, was brennt, sind Menschenleben in Gefahr etc.) und die Feuerwehr einweisen.
Im Falle eines Brandes ist, wenn eigene Löschversuche fehlschlagen, unverzüglich die Wohnung/das Haus zu verlassen und auf das Eintreffen der Feuerwehr zu warten. Auch wenn die Löscherfolge Wirkung zeigen, ist dennoch die Feuerwehr zu alarmieren.
Bei Einhaltung aller Tipps wünschen die Feuerwehren des Landkreises Harburg „Frohe Weihnachten“ und eine schöne Adventszeit.

Autor:

Anke Settekorn aus Rosengarten

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