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Die Entscheidung wurde vertagt

Auf dieser Fläche am Ortseingang will Jörg Schröder gerne einen Supermarkt bauen, wird aber immer wieder hingehalten Fotos: thl

Politik und Verwaltung können sich nicht auf Standort für Supermarkt in Ashausen einige

thl. Ashausen. Die unendliche Geschichte um die Ansiedlung eines Supermarktes in Ashausen geht weiter. Wie das WOCHENBLATT aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle erfuhr, konnten sich Politik und Verwaltung nicht auf einen Standort für den Vollversorger einigen.
Wie berichtet, will der Winsener Immobilien-Mogul Jörg Schröder seit mehr als vier Jahren einen Einkaufsmarkt auf der Bühring-Wiese an der Scharmbecker Straße bauen, direkt am Ortseingang von Scharmbeck aus kommend. Nachdem er immer wieder von der Verwaltung vertröstet wurde, hat diese plötzlich von sich aus die May-Gruppe ins Boot geholt, bei der der ehemalige Steller Bauleitplaner Jörg Ruschmeyer beschäftigt ist. Das Ziel: die Ansiedlung eines Marktes beim ehemaligen Kuhstall auf dem Schmedecke-Vick-Areal an der Wassermühle.
Die Diskussion, die im nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss geführt wurde, hätte - nach WOCHENBLATT-Informationen - auch ein Stück aus dem Komödienstadl sein können. Während sich CDU und die Gruppe Ziegler für den Standort bei Bühring aussprachen, votierten die BIGS und die Grünen sowie Bürgermeister Robert Isernhagen für den Verwaltungsvorschlag. Die SPD könnte sich zwar auch den Standort bei Bühring vorstellen, will aber zunächst, dass beide Investoren ihre Projekte öffentlich vorstellen und dann eine Bürgerbefragung zum Thema durchgeführt wird. Dadurch gab es bei der Abstimmung eine Patt-Situation. Die Folge: Die Ansiedlungsfrage wurde vertagt und soll im nächsten Verwaltungsausschuss am 29. August erneut diskutiert werden.
Das WOCHENBLATT bleibt dran.