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Stader Geest geht wählen

Holger Falcke kandidiert als Bürgermeister der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten (Foto: oh)
 
(Foto: MSR)

Sonntag an die Urne: Neuer Rat und Samtgemeindechef für die Super-Kommune Oldendorf-Himmelpforten

tp. Oldendorf/Himmelpforten. Die Samtgemeinden Oldendorf und Himmelpforten fusionieren zu Beginn kommenden Jahres zu einer neuen Super-Kommune auf der Stader Geest. Am Sonntag, 10. November, sind die 6.159 Bürger aus der Samtgemeinde Oldendorf und 8.285 aus Himmelpforten und Umgebung zur Wahl des neuen Samtgemeinderates und -bürgermeisters aufgerufen.

Um die 38 Sitze im neuen Rat bewerben sich 92 Politiker aus sechs Parteien/Gruppen. Einziger Kandidat für das Amt des hauptamtlichen Samtgemeindebürgermeisters ist Holger Falcke (47, parteilos).
Hier wichtige Angaben zum Bürgermeister-Kandidaten:

• Holger Falcke
wohnt in Himmelpforten. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder (12 und 20). Nach dem Abitur im Jahr 1985 am Gymnasium Athenaeum in Stade absolvierte er eine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt beim Landkreis Stade und machte anschließend ein Abendstudium zum Diplom-Betriebswirt.
Falcke arbeitet seit 1991 für die Samtgemeinde Himmelpforten. Seit Januar 2000 ist er Verwaltungschef.

Als Bürgermeister der neuen Samtgemeinde will sich Falcke für eine solide Finanzpolitik stark machen. Weiter stehen die Förderung der Schulen, Stärkung der Ganztagsschulen, freie Angebote in der kommunalen Jugendarbeit wie Schwimmfahrten und Musik, Erhalt und stärkung der Ortsfeuerwehren, der Serviceausbau in den Rathäusern mit Famlienberatung, Seniorenservicestellen und erweiterten Öffnungszeiten sowie die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf seiner Agenda. Zu seinem Vertreter will Falcke seinen Oldendorfer Amtskollegen Thomas Scharbatke ernennen.

Hier die Schwerpunkte der zur Wahl stehenden politischen Gruppierungen:

• CDU: Solide Haushaltsführung, Selbstständigkeit der Mitgliedsgemeinden, Bürgernähe, Erhalt der Grundschulen in den Mitgliedsgemeinden, Ganztagsbetreuung in den Kindergärten und Krippen, Seniorenbetreuungsstellen in den Rathäusern, Erhalt der Feuerwehren, Verbesserung der ärztlichen Versorgung, Ausbau der Rad- und Wanderwege. Spitzenkandidat is Michael Meyer, Sparkassenkaufmann aus Himmelpforten.

• SPD: Bürgerbus, Radwegeausbau, gute ärztliche Versorgung, offene Jugendarbeit, Erhalt der Büchereien, Tourismusförderung, Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe, gutes Miteinander von Natur, Bürgern und Landwirtschaft, Unterstützung der Vereine. Spitzenkandidat: Marc-André Wolfkühler, Polizeitrainer aus Hammah.

• FDP: Ausbau der Datennetze, ÖPNV, Entbürokratisierung z. B. durch „Entschlackung“ von Bebauungsplänen, Erhalt des gymnasialen Schulangebots in der Samtgemeinde, schuldenfreie Haushaltsführung, Ausbau von Kinderbetreuung und Jugendfreizeitangeboten, faire Kooperation der Mitgliedsgemeinden. Spitzenkandidatin ist Margret Mohrmann, Rentnerin aus Mittelsdorf.

• Offene Liste Hammah (OLH):
Stopp der Sandtransporte durch den Ort, Bau eines Kreisverkehrs an der Einmündung K3/B73. Spitzenkandidat: Diplom-Ingenieur Gerhard Dodenhoff, Hammah.

Freie Wählergemeinschaft (FWG): Optimale Schulausstattung, zentraler gymnasialer Zweig in der Samtgemeinde, Förderung der Jugend- und Kinderbetreuung, „Wohnen im Alter“, Erhalt der ärztlichen Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten, Vereins-Kooperationen, Bestandssicherung der Feuerwehren, Neuansiedlung von Gewerbe, Stärkung familiär betriebener Landwirtschaft, schnelles Internet, ÖPNV, Klimaschutz, lokale Tourismusangebote. Spitzenkandidat: Johann Schlichtmann, Polizist.

• Grüne:
ÖPNV, ortsnahe Grundversorgung, Artenvielfalt (Streuobstwiesen, Blühstreifen), ökologischer Landbau, artgerechte Tierhaltung, ökologisch erzeugte Lebensmittel aus der Region, erneuerbare Energien in Bürgerhand, Alternativen zu Massentierhaltung und Monokulturen. Spitzenkandidatin Ursula Männich-Polenz, Lehrerin, tätig in der Erwachsenenbildung, aus Himmelpforten.

Die Vorteile der Kommunalfusion


tp. Oldendorf/Himmelpforten. Durch den kommunalen Zusammenschluss sollen die Verwaltungen in beiden Rathäusern effektiver arbeiten. Zudem sichert sich die Samtgemeinde Oldendorf-Himelpforten über sieben Jahre insgesamt rund eine Million Euro Extra-Geld, das der Verwaltung aufgrund des neuen Zuschnitts vom Land zusteht.