Marxen
Feuerwehreinsatz: Große Hecke in Brand gesteckt!
- Die Hecke ist durch das Feuer arg zerstört worden
- Foto: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
Am späten Samstagnachmittag, 23. Mai, wurden die Freiwillige Feuerwehr Marxen sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Brackel gegen 17.44 Uhr zu einem Brand in die Straße „Im Appelgarten“ alarmiert. Dort war eine Hecke auf einer Länge von rund drei Metern in Brand geraten.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der Eigentümer das Feuer bereits weitgehend selbst mit einem Gartenschlauch unter Kontrolle gebracht. Die Feuerwehr übernahm die restlichen Nachlöscharbeiten mithilfe eines sogenannten C-Schnellangriffs, um ein erneutes Aufflammen sicher zu verhindern. Ursache für das Feuer war nach ersten Erkenntnissen die thermische Unkrautvernichtung: Der Eigentümer hatte versucht, Wildkraut mit einem Gasbrenner zu beseitigen, wobei die Flammen auf die trockene Hecke übersprangen.
Die Feuerwehr warnt: Finger weg vom Gasbrenner bei Trockenheit!
In diesem Zusammenhang richtet die Feuerwehr einen dringenden Appell an alle Gartenbesitzer: Die Nutzung von Gasbrennern zur Unkrautvernichtung ist extrem gefährlich und führt regelmäßig zu schweren Bränden. Bereits ein kleiner Funke oder die bloße Hitzeausstrahlung reichen aus, um innerhalb weniger
Sekunden eine ganze Hecke oder sogar angrenzende Gebäude in Brand zu stecken. Die Feuerwehr rät daher dringend von der Nutzung dieser Geräte ab und empfiehlt sichere, mechanische Alternativen (wie Jäten oder Bürsten). Falls doch mit Hitze gearbeitet wird, sollte zwingend immer ein funktionsbereites Löschmittel (wie ein angeschlossener Gartenschlauch) direkt bereitstehen.

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