Vier Friseurinnen und ein Friseur freigesprochen
"Ihr tragt unser Handwerk weiter!"
- Die erfolgreichen jungen vier Gesellinnen und ein Geselle, zusammen mit dem Prüfungsausschuss und Lehrerinnen, von links Suelda Suli, Lehrerin Bettina Flor, Enis Salji, Viana Souliman, Khanum Asio, Kajin Muhammad, Berufsschullehrerin und Prüfungskommissionsvorsitzende Claudia Polzer, Arbeitnehmervertreterin Linda Prohl, Lehrerin Cynthia Hagemann und Obermeisterin Katharina Kalinowsky
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- hochgeladen von Karsten Schaar
(ks) Fünf strahlende Gesichter und auch Stolz der Eltern, Verwandten oder Freunde waren im neuen Friseursalon der Berufsbildenden Schulen in Buchholz zu sehen. Fünf Auszubildende der Friseur-Innung des Kreises Harburg haben ihre Prüfungen erfolgreich bestanden und hielten ihre Gesellenbriefe in den Händen.
„Manchmal mit Umwegen, aber immer mit dem Ziel vor Augen“, beschrieb Berufsschullehrerin und Vorsitzende der Prüfungskommission Claudia Polzer und Berufsschullehrerin Cynthia Hagemann so manchen Weg zum ersehnten Gesellenbrief.
Khanum Asio, Kajin Muhammad (beide Ausbildungsbetrieb Haarstudio Kann/Bendestorf), Suelda Suli, Viana Souliman (beide Thomas Ernst Hairlounge/Buchholz), und Enis Salji (Cut House Haircompany/Meckelfeld) erhielten nach drei Jahren Ausbildung und erfolgreicher Prüfung jetzt ihre Gesellenbriefe. Alle hätten die Prüfungen sicher bestanden. Mit einer glatten Zwei als Note schloss Suelda Suli mit der besten Prüfung ab. „Sie hat von Anfang an Gas gegeben“, beobachtet Claudia Polzer.
Suelda Suli liebt den Beruf: „Man ist kreativ und macht nicht jeden Tag das Gleiche.“ Auch, weil sie immer Kontakt zu anderen Menschen hat, ist jeder Tag anders.
Katharina Kalinowsky als Obermeisterin der Friseur-Innung des Kreises Harburg ist sich sicher, dass keine Künstliche Intelligenz den Beruf der Friseurin oder des Friseurs ersetzen kann. „Menschen wollen Menschen“, ist sie sich sicher.
Berufsschullehrerin Cynthia Hagemann gab den ehemaligen Auszubildenden mit auf dem Weg, sie sollen den Blick der Kunden wertschätzen, wenn sie das erste Mal die neue Frisur betrachten. Zusammen mit Claudia Polzer war sie sich sicher: „Wir haben hier junge Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft gestalten wollen. Ihr habt vielfältige Möglichkeiten.“ Man kann sich spezialisieren oder ein Allrounder in Sachen Haaren werden. Aber auch, ob man den Meisterbrief anstrebt oder einen eigenen Salon als Ziel hat, ist offen.
Das Lernen ist dabei nie vorbei, denn die Mode sei ständig im Wandel und man müsse auf dem neuesten Stand bleiben. „Bleibt mutig und leidenschaftlich, denn ihr tragt unser Handwerk weiter“, gaben beiden den jungen Gesellinnen und dem Gesellen mit auf dem Weg.
Redakteur:Karsten Schaar aus Winsen |
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