Verleihung des Heiner-Schönecke-Preises 2025
Innovative MINT-Ideen ausgezeichnet
- Heiner Schönecke mit Mara Tabea Warrelmann (re.) und Isabell Özdemir, die im Namen des Gymnasiums Meckelfeld den Scheck für den ersten Platz entgegennahmen. Roboter Pepper zeigte sich ein wenig kamerascheu
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Kreativität, Forschergeist und praxisnahe Lösungen standen im Mittelpunkt der Verleihung des Heiner-Schönecke-Preises 2025. Bereits zum vierten Mal ehrte die Zukunftswerkstatt Buchholz besonders innovative MINT-Projekte von Schülerinnen und Schülern aus dem Landkreis Harburg. Die feierliche Preisverleihung fand am 21. März statt – am Geburtstag des Namensgebers Heiner Schönecke, der sich über die Vielzahl an klugen und nachhaltigen Ideen freute: „Ich bin begeistert über die vielen innovativen Projekte, die uns heute vorgestellt wurden. Das bringt die Zukunftswerkstatt zum Leben!“
- Heiner Schönecke erhielt ein "Huhn" sowie eine Einladung des GAK, sich einen Tag lang um die Schul-Hühner zu kümmern
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MINT-Nachwuchs mit Pioniergeist
Die Zukunftswerkstatt Buchholz ist seit 2013 ein außerschulischer Lernort für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Mit dem Heiner-Schönecke-Preis werden alle zwei Jahre Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet, die mit ihren Projekten innovative Lösungen für reale Herausforderungen entwickeln. Das Motto 2025 lautete: „Die klimaangepasste Schule“ – ein hochaktuelles Thema, das sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Schulgebäude, Schulhöfe und den Schulbetrieb beschäftigte.
- Alle Preisträger sowie Gratulanten
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Mit 25 eingereichten Beiträgen von zwölf weiterführenden Schulen im Landkreis Harburg gab es eine Rekordbeteiligung. Die besten Projekte wurden indiesem Jahr mit einem Gesamtpreisgeld von 3.500 Euro prämiert.
Die Gewinnerprojekte: praxisnahe Klimaanpassung
Den ersten Platz belegte das Gymnasium Meckelfeld mit seinem Projekt „Grünes Klassenzimmer“, für das es 2.000 Euro Preisgeld erhielt. In ihrem Konzept kombinierten die Schülerinnen und Schüler nachhaltige Begrünung mit praktischen Nutzungsmöglichkeiten für den Unterricht im Freien. Laudatorin Vera Weidmann lobte die „herausragende MINT-Idee“, die eine einfache, aber wirkungsvolle Lösung für ein wichtiges Zukunftsthema biete.
- Mara Tabea Warrelmann (re.) und Isabell Özdemir vom Gymnasium Meckelfeld erhielten für ihr Projekt den ersten Platz
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Der zweite Platz ging an die Oberschule Rosengarten für ihr Projekt „Ein Unterstand mit Regensammler und Photovoltaikanlage“. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5.1 entwickelten eine multifunktionale Lösung für den Schulhof, die Regenwasser sammelt und gleichzeitig nachhaltigen Strom erzeugt. Die Idee kam so gut an, dass Schulleiterin Maja Raabe bereits in Gesprächen mit dem Landkreis ist, um das Projekt mithilfe des Preisgeldes von 1.000 Euro tatsächlich umzusetzen. „Die Kinder haben das Projekt aus eigenem Antrieb vorangetrieben – toll! Das passt zu unserer Schule als MINT-Schule“, freute sich Raabe.
- Heiner Schänecke mit allen Preisträgern
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Über den dritten Platz und 500 Euro durfte sich die Erich-Kästner-Realschule Tostedt freuen. Ihr Projekt „ "Mulchen im Schulgarten“ beschäftigte sich mit einer Problematik, die die Schülerinnen und Schüler im eigenen Umfeld erlebt hatten: Starkregen. Im vergangenen Jahr war Tostedt besonders betroffen, weshalb die Jugendlichen ein System entwickelten, um Regenwasser kontrolliert abzuleiten und sinnvoll zu nutzen. Tostedts Bürgermeisterin Nadja Weippert zeigte sich beeindruckt und kündigte an, das Konzept im Gemeinderat oder Planungsausschuss vorstellen zu wollen: „Es ist faszinierend zu sehen, wie die Kinder das Thema beschäftigt hat und was sie deshalb geschaffen haben“.
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Sonderpreis für kontinuierliche Innovation
Erstmals wurde in diesem Jahr ein Sonderpreis, dotiert mit 500 Euro, für besondere Innovation und stetige Weiterentwicklung vergeben. Diesen sicherte sich das Gymnasium am Kattenberge (GAK) mit seinem Projekt „AquaPilot – Intelligentes Bewässerungssystem für den Schulacker“. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten ein System, das mithilfe von Sensoren eine ressourcenschonende Bewässerung ermöglicht. Laudator Frank Krause hob hervor, dass „die jungen Menschen hier bereits die Ideen für morgen im Kopf haben. Genau dafür wollen wir ihnen eine Bühne bieten“.
Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft waren am Freitag vor Ort, um die jungen MINT-Talente zu würdigen und zu fördern. Mit ihrer kreativen Herangehensweise und praxisnahen Umsetzung bewiesen die Schülerinnen und Schüler, dass die Zukunft des MINT-Nachwuchses im Landkreis Harburg gesichert ist. Und vielleicht wird schon bald das eine oder andere prämierte Projekt tatsächlich auf Schulhöfen und in Klassenzimmern umgesetzt.
Redakteur:Pauline Meyer aus Neu Wulmstorf |
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