"Buchholz 2025plus"
Junge Union: Kritik an "Doppelmoral" der SPD

Findet deutliche Worte: Jonas Becker, Vorsitzender der Jungen Union im Landkreis Harburg
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  • Foto: Frank Karl Soens
  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Unter dem Titel "Liebe SPD in Buchholz, wir müssen reden!" kritisiert Jonas Becker, Kreisvorsitzender der Jungen Union Harburg-Land, die Sozialdemokraten für ihr "doppeltes Spiel" im Buchholzer Stadtentwicklungsausschuss und im Kreis-Bauausschuss zum Thema „Buchholz 2025plus“. Der Brief im Wortlaut:
"Liebe SPD in Buchholz, wir müssen reden! Warum? Weil am Donnerstag Euer doppeltes Spiel in die nächste Runde ging! Im Buchholzer Stadtrat befürwortet ihr das, von den Bürgern angestoßene Projekt „Buchholz 2025plus“, während Eure Kollegen im Kreistag mit Taschenspielertricks versuchen, das Projekt zu verzögern.
Das Erschreckende: Das sind sogar Buchholzer Sozialdemokraten. Die Buchholzer SPDler Martin Gerdau und Norbert Stein stimmten im Bau- und Planungsausschuss dafür, den Tagesordnungspunkt 'Ortsumfahrung Buchholz' von der Tagesordnung zu streichen. Es verzögert sich also…mal wieder!
Welche NEUEN Erkenntnisse dafür gesorgt haben, dass Landkreis und Stadt aus Eurer Sicht nicht einmal 'Gespräche' über eine mögliche Kostenteilung des anstehenden Planverfahrens führen sollen, bleibt Euer Geheimnis. Bürgerwerkstatt sowie offene Diskussionsrunden auf der einen Seite und formale Tricks in kleinen Ausschüssen auf weit entfernter Kreisebene sowie populistisch-niveaulose Vorwürfe gegenüber der Presse auf der anderen Seite. Was die Sozialdemokratie auf Kreisebene abzieht, ist, allen voran von unserem Ex-Bürgermeister Stein, an Doppelmoral kaum zu übertreffen. Man wird das Gefühl nicht los, es geht hier um die persönlichen Differenzen Steins von vorgestern. Aus einer Zeit, an die ich (1999 geboren) noch nicht einmal Erinnerungen habe.
Um der Wohnraumknappheit in Buchholz entgegen zu wirken, ist die Entwicklung neuer Wohnflächen unumgehbar und wer auf die Karte oder Google Maps guckt, der sieht: In Richtung Osten ist unsere Stadt kaum gewachsen. Eine östliche Ortsumfahrung ist für jedwede künftige Stadtentwicklung im Süden und Osten der Stadt notwendig, wenn man moderne Quartiersbildung sowie eine Weiterentwicklung der Mobilität und innerstädtische Verkehrsentlastung in Buchholz will. Von diesem Vorhaben scheint sich die SPD aber mehr und mehr zu entfernen!
Ein Tipp von der Jungen Union! Liebe SPD, ihr solltet Euch entscheiden: Stein´sche Verhinderungstricks auf den letzten Metern seines politischen Schaffens oder die Umsetzung des Bürgerwillens und somit die Unterstützung von 'Buchholz 2025plus' auf ALLEN politischen Ebenen. Die Listenaufstellungen für die Kommunalwahlen stehen an. Manchmal schadet frischer Wind auch einer sozialdemokratischen
Kreistagsfraktion nicht…"

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Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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