Zwei Neubaugebiete in Buchholz
Sprötze ändert sein Gesicht

Die alten Gebäude auf dem ehemaligen Ritscher-Gelände sollen nach dem Satzungsbeschluss für den B-Plan abgerissen werden
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os. Buchholz. In diesem Jahr ändert die Ortschaft Sprötze ihr Gesicht: Zwei Neubaugebiete der May & Co. Unternehmensgruppe aus Itzehoe stehen vor ihrer Vollendung.
Bereits im Jahr 2014 startete der Projektentwickler mit den Planungen, das ehemalige Industriegelände an der Bürgermeister-Kröger-Straße nachzunutzen. Dort wurden früher Ritscher-Trecker gefertigt, bis Ende 2018 stellte die Firma Schneider Senator dort Maschinenteile her. Vor allem die Altlastenuntersuchung stellte sich bei den Vorplanungen als schwierig heraus. Laut Gutachten gibt es auf dem rund fünf Hektar großen Areal, das bereits vor dem Zweiten Weltkrieg gewerblich genutzt wurde, einige sanierungsbedürftige Bereiche.
"Wir stehen jetzt vor dem Ende des Verfahrens", erklärt Projektentwickler Jörg Ruschmeyer von May & Co. Er rechnet damit, dass der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan "Bgm.-Kröger-Str. / Am Versberg" Ende des ersten Quartals möglich ist. "Im Frühjahr könnten die Abbrucharbeiten und die Erschließung beginnen", sagt Ruschmeyer. Es gebe eine breite Mehrheit für ein Baugebiet. "Keiner will dort eine Ruine haben", so Ruschmeyer. Zuletzt habe die Brache für viele wiederholt als "Abenteuerspielplatz" gedient - trotz der Umzäunung.
Auf dem Areal sollen Ein- und Zweifamilien- sowie Reihenhäuser entstehen. Wie viele Wohneinheiten letztlich entstehen, hänge von der endgültigen Parzellierung ab, sagt Ruschmeyer: "Ich gehe von einer Grundstückszahl Ende 40 aus." Auf dem ehemaligen Trainingsplatz des TSV Sprötze, der an das Planungsgebiet anschließt, soll ein Mischwald entwickelt werden. "Wir sind mit dem Projekt auf einem guten Weg", betont Jörg Ruschmeyer.
• Noch nicht ganz so weit vorangeschritten sind die Planungen für ein Mischgebiet mit Wohnhäusern und Gewerbeeinheiten, das zwischen der B3 und der Kakenstorfer Straße entstehen soll. "Wir sind in der B-Planabstimmung mit der Stadt Buchholz", erklärt Ruschmeyer. Ende des ersten Quartals könne es zur zweiten öffentlichen Auslegung kommen. Geklärt werden muss u. a. die Erschließung des Areals: Bislang ist vorgesehen, das Wohngebiet zentral über die Kakenstorfer Straße zu erschließen und eine zweite Zufahrt allein für die Gewerbeeinheiten von der B3 zu schaffen. In vorigen Planungen hatten die Planer des Büros Evers & Küssner aus Hamburg die Trennung von Wohn- und Gewerbebereich des Plangebiets u. a. durch einen Grüngürtel betont.

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