Besondere Architektur
German Design Award für Buchholzer Firma In-Time

Für die Hallen der In-Time Transport GmbH wurden insgesamt mehr als 30.000 bunte Paneele verbaut | Foto: Friederike Hegner
  • Für die Hallen der In-Time Transport GmbH wurden insgesamt mehr als 30.000 bunte Paneele verbaut
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Die Logistikanlage der In-Time Transport GmbH im Buchholzer Gewerbegebiet Trelder Berg hat in der Kategorie „Architektur“ den German Design Award erhalten. Vergeben wird die Auszeichnung vom German Design Council, dem Rat für Formgebung.
Kriterien der Auszeichnung für „Excellent Architecture“ waren neben der Architektur der Gebäude auch Landschaftsarchitektur sowie Projekte, die sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit orientieren. Dabei konnten die markanten Lagerhallen des Logistikunternehmens mit ihren auffälligen bunten Paneelen punkten. „Wir freuen uns sehr über die besondere Anerkennung durch den German Design Council“, sagt In-Time-Geschäftsführerin Sylvia Gienow. „Als wir unsere Logistikanlage entwarfen und umsetzten, war uns schon bewusst, dass das Konzept mit den bunten Paneelen und der hochwertigen Dämmung nicht alltäglich war. Doch wir dachten damals vor allem an die Umwelt und an unsere Mitarbeitenden, nicht an einen Design-Preis.“ So entstand am Trelder Berg ein Gebäude mit einer optimalen Energiebilanz.


Von der Bewerbung zur Auszeichnung

Die Bewerbung zeichnet den Entstehungsprozess von der ersten Idee des In-Time-Gründers Christoph Gienow bis zur Umsetzung durch den Bauträger Goldbeck und die Architektin Dagmara Sietko nach. Herausgestellt wurden insbesondere die vertikal angebrachten 22.682 Paneele sowie 7.700 Paneele für den Erweiterungsbau, deren Farbkonzept die Farben der Heidelandschaft und des Corporate Designs von In-Time aufgreift. Das Thema Nachhaltigkeit spielte beim Bau ebenfalls eine Rolle: Der erste Gebäudeteil entspricht dem 2018 geltenden, höchsten Energiestandard eines Effizienzhauses 55, der Erweiterungsbau erfüllt die Vorgaben des aktuellen Energiestandards EE 40. Sylvia Gienow: „Ob für die Jury am Ende das Farbkonzept oder das einem Schiffsbug nachempfundene Bürogebäude den Ausschlag gaben, die Grünanlagen oder der Energiestandard – wir sind in jedem Fall stolz auf die Auszeichnung!“ (os/nw).

Redakteur:

Oliver Sander aus Buchholz

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