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Steht das Schild in Sprötze nicht an der falschen Stelle?

Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt erst nach der Einmüdung zum Parkplatz (links) und der Fortsetzung des Europäischen Fernwanderwegs (rechts)

Tempobeschränkung am Lohbergenweg sorgt für Fragen / "Werden die Anregung aufgreifen"

os. Sprötze. Die Verkehrsregelung in Sprötze wirft derzeit viele Fragen auf, und das nicht nur an einer Stelle. Die neuen Rechts-vor-Links-Regeln sind auch viele Wochen nach der Einrichtung der Tempo-30-Zone in fast der gesamten Ortsdurchfahrt (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach) bei vielen Autofahrern noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Davon berichtet WOCHENBLATT-Leserin Karin Liebschner. Sie hat noch eine weitere Gefahrenquelle in der Buchholzer Ortschaft ausgemacht: die Verkehrsschilder am Lohbergenweg zwischen Holm-Seppensen und Sprötze.
Die Verbindungsstraße wird auf ungefähr halber Strecke auf Höhe der sogenannten Dreimänner-Kiefer von dem vielgenutzten Europäischen Fernwanderweg gekreuzt. Das Problem: Aus Richtung Holm-Seppensen wird die Geschwindigkeit für Autofahrer erst hinter dem Wanderweg von 100 km/h auf 70 km/h reduziert. Aus Richtung Sprötze wird die Geschwindigkeitsbegrenzung dagegen vor dem Wanderweg aufgehoben, sodass Autos dort bereits wieder bis zu 100 Stundenkilometer schnell sind. "Wenn man von dem Parkplatz die Straße überquert, um ins Naturschutzgebiet zu gelangen, hat man Glück, wenn man heil auf der anderen Seite ankommt. Zumal die Fahrbahn durch die Kurve nicht weit genug einsehbar ist", kritisiert Karin Liebschner. Zudem gebe es für Verkehrsteilnehmer nicht einmal ein Hinweisschild, dass sich dort ein Parkplatz befindet, von dem aus viele Wanderer in die nahegelegenen Naherholungsgebiete aufbrechen.
Stehen die Verkehrsschilder nicht an der falschen Stelle und müssten versetzt werden? das WOCHENBLATT hat bei der Stadt Buchholz nachgefragt. "Wir werden die Anregung gerne aufnehmen und bei der nächsten Sitzung der Verkehrsunfallkommission mit der Polizei auf die Tagesordnung nehmen", erklärt Buchholz' Pressesprecher Heinrich Helms. Damit die Schilder versetzt werden, müsse dort allerdings eine deutliche Gefahrensituation gegeben sein. "Wir werden uns das anschauen", verspricht Helms. Als Unfallschwerpunkt sei der Lohbergenweg an der Dreimänner-Kiefer nicht bekannt.