Nach Unfall auf der Harburger Straße: Stadt prüft Ampel
Nach dem schweren Unfall Ende November 2025 auf der Harburger Straße in Buxtehude, bei dem eine 77-jährige Fußgängerin von einem Pkw erfasst wurde, prüft die Hansestadt nun Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Zuvor hatte bereits eine Bürgerin auf die Gefahrenstelle aufmerksam gemacht – das -WOCHENBLATT berichtete.
Wie die Stadt auf Anfrage mitteilt, haben inzwischen eine Ortsbegehung sowie Gespräche zwischen der Hansestadt Buxtehude und dem Landkreis Stade stattgefunden. Dabei sei deutlich geworden, dass aus Sicht der Stadt Handlungsbedarf besteht. Ziel sei es, die Situation für Fußgänger und Radfahrer an dieser Stelle zu entschärfen.
Eine bauliche Lösung mit einer Querungshilfe kommt jedoch offenbar nicht infrage. Für eine Mittelinsel oder eine Fahrbahnverengung sei der vorhandene Platz nicht ausreichend. Deshalb wird derzeit geprüft, ob stattdessen eine Ampel installiert werden kann.
Bevor eine mögliche Lichtsignalanlage aufgestellt werden kann, sind jedoch noch mehrere Schritte notwendig. So müssen zunächst Verkehrsmessungen durchgeführt werden. Auch begleitende Maßnahmen wie eine mögliche Geschwindigkeitsreduzierung werden geprüft. Darüber hinaus ist die Finanzierung einer solchen Anlage noch zu klären.
Wann eine Entscheidung fällt und ob tatsächlich eine Ampel gebaut wird, ist daher noch offen. Nach Einschätzung der Stadt dürfte eine mögliche Umsetzung noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Der Unfall hatte in der Öffentlichkeit eine Diskussion über die Sicherheit der Querung an der Harburger Straße ausgelöst. Besonders Fußgänger und Radfahrer fühlen sich dort nach Angaben von Anwohnern immer wieder unsicher. Die Stadt signalisiert nun zumindest Bereitschaft, die Situation zu verbessern.
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