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Aufklärungskampagne in Buxtehude
Die Este ist kein Mülleimer

Fordern zum Umdenken auf (v.li.): Christoph Rüber, Nico Ewe und Martina Deckwerth (alle SBB) | Foto: Hansestadt Buxtehude
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  • Fordern zum Umdenken auf (v.li.): Christoph Rüber, Nico Ewe und Martina Deckwerth (alle SBB)
  • Foto: Hansestadt Buxtehude
  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

„Unser Regenwasserkanal mündet in die Este.“ Was banal klingt, hat es in sich. Der Betriebsleiter der Städtischen Betriebe Buxtehude (SBB), Christoph Rüber, sagt mit diesem Satz nämlich auch: „Alles, was in einem sogenannten Gully landet, fließt mit dem Regenwasser nicht in eine Kläranlage, sondern direkt in Este, Elbe und schließlich in die Nordsee.“ Denn die Hansestadt hat eine getrennte Schmutz- und Regenwasserkanalisation.

„Die Este beginnt hier“ und „Müll ist für den Eimer“

Auch Müll, der auf der Straße landet, wird so durch den Regen in die Gullys und weiter in die Este befördert. Aus diesem Grund haben die SBB unter dem Label „Sauberhaftes Buxtehude“ nun die Informationskampagne „Keine Kippen in die Este“ gestartet. An rund 20 Gullys im Stadtgebiet mahnen nun Slogans wie „Die Este beginnt hier“ und „Müll ist für den Eimer“. Aufgesprüht wurden die Slogans mit biologisch abbaubarer Kalkfarbe.

Bunte Hinweisschilder in der Altstadt aufgehängt

Touristinnen und Touristen ebenso wie Buxtehuder und Buxtehuderinnen werden in den kommenden Monaten außerdem per Hinweisschilder sensibilisiert. Diese hängen in der Fußgängerzone und weisen auf drei Fakten hin: 
1. Die Buxtehuder Regenwasserkanalisation mündet in die Este
2. Eine Zigarettenkippe verunreinigt 40 Liter Wasser
3. Mikroplastik lässt sich nicht wieder aus der Umwelt entfernen

Dass Aufklärung notwendig ist, zeigt ein Blick in einen Gully an der Ecke Lange Straße/Am Geesttor: Im Auffangeimer finden sich Bonbon-Hüllen, Verpackungsschnipsel und eben Zigarettenstummel. Klar ist, der Auffangeimer fängt nicht alles ab. „Der beste Weg ist Müllvermeidung, der zweitbeste das richtige Entsorgen“, so Rüber weiter. Gullys sind der falsche Weg.

Weitergehende Informationen finden sich unter www.buxtehude.de/keineKippen oder unter https://www.staedtischebetriebe-buxtehude.de/aktuelles

Fordern zum Umdenken auf (v.li.): Christoph Rüber, Nico Ewe und Martina Deckwerth (alle SBB) | Foto: Hansestadt Buxtehude
Legale Sprayer Martina Deckwerth und Nico Ewe | Foto: Hansestadt Buxtehude
Hinweisschild vor dem Historischen Rathaus | Foto: Hansestadt Buxtehude
Redakteur:

Stephanie Bargmann aus Stade

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