Erinnerung an ein tollkühnes Bauwerk

Uwe Raschen mit dem seltenen Erinnerungsstück
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bc. Stade/Hamburg. Hamburg feiert seine neue Kathedrale der Musik. Die Elbphilharmonie wurde am Mittwoch mit großem Tamtam eröffnet. Sieben Jahre später als vorgesehen. Schon 2007 legte der damalige Bürgermeister Ole von Beust den Grundstein für das Haus - mit dem Ziel, das Konzerthaus der Superlative im Jahr 2010 einzuweihen. Daraus wurde nichts, genauso wie bekanntlich aus dem Kostenplan.
Uwe Raschen, seit 1996 Leiter der Kreisjugendmusikschule in Stade, wird täglich auf die „Elphi“ und ihre Geschichten gestoßen. In seinem Büro mit Blick auf den Burggraben steht ein roter Ziegelstein mit dem Datum der offiziellen Grundsteinlegung am 2. April 2007 - ein seltenes Erinnerungsstück an ein tollkühnes Jahrhundertbauwerk.
Der Stein ist ein Geschenk von Landrat Michael Roesberg, der damals der Grundsteinlegung beiwohnen durfte. Raschen will so schnell wie möglich ein Konzert in der Elbphilharmonie besuchen. Er hofft, dass die „Elphi“ Signalwirkung auch für die Region haben wird. „Musik könnte noch mehr ihren Platz in der Gesellschaft finden“, sagt Raschen. Sein Plan ist es, mit Schülern Ausflüge nach Hamburg an die Kehrwiederspitze zu unternehmen, dort, wo das 110 Meter hohe Gebäude über den Dächern der Stadt thront. „Es soll ja zu einem Haus für alle werden, nicht nur für die Eliten.“

Uwe Raschen mit dem seltenen Erinnerungsstück
Die Fassade der Elbphilharmonie wurde am Mittwoch bei der Eröffnung aufwendig illuminiert

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