Stadtwerke und enercity bündeln Kräfte
Neues Wärmenetz für Buxtehude

 Sascha Brandt (Geschäftsführer Buxtehuder StadtWärme GmbH und Leiter Vertrieb Nord enercity Contracting Nord GmbH) (v.li.), Stefan Babis (Geschäftsführer Stadtwerke Buxtehude GmbH), Dr. Manfred Schüle (Vorsitzender der Geschäftsführung enercity Contracting Nord GmbH)
Marco Lunden (Geschäftsführer Buxtehuder StadtWärme GmbH und Projektleiter für Wärmeanlagen und Wärmenetze der Stadtwerke Buxtehude GmbH),
Dr. Bastian Droese (Geschäftsführer der enercity Contracting Nord GmbH) | Foto: enercity/Stadtwerke Buxtehude
  • Sascha Brandt (Geschäftsführer Buxtehuder StadtWärme GmbH und Leiter Vertrieb Nord enercity Contracting Nord GmbH) (v.li.), Stefan Babis (Geschäftsführer Stadtwerke Buxtehude GmbH), Dr. Manfred Schüle (Vorsitzender der Geschäftsführung enercity Contracting Nord GmbH)
    Marco Lunden (Geschäftsführer Buxtehuder StadtWärme GmbH und Projektleiter für Wärmeanlagen und Wärmenetze der Stadtwerke Buxtehude GmbH),
    Dr. Bastian Droese (Geschäftsführer der enercity Contracting Nord GmbH)
  • Foto: enercity/Stadtwerke Buxtehude
  • hochgeladen von Stefanie Schimanski

In Buxtehude Nord-West und Teilen der Innenstadt soll ein neues Wärmenetz entstehen. Zentraler Baustein des Projekts ist die geplante Heizzentrale am Melkerstieg. Für die Umsetzung haben die Stadtwerke Buxtehude und enercity contracting die gemeinsame Projektgesellschaft Buxtehuder StadtWärme GmbH gegründet.

Die Gründung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts. Beide Partner halten jeweils 50 Prozent der Anteile. Geschäftsführer sind Marco Lunden von den Stadtwerken Buxtehude und Sascha Brandt von enercity contracting.

Die neue Gesellschaft soll Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb des Wärmenetzes übernehmen. In der Heizzentrale am Melkerstieg sollen vor allem Großwärmepumpen zum Einsatz kommen, die Wärme aus Abwasser und Umgebungsluft nutzen. Ergänzt wird die Anlage durch einen großen Pufferspeicher und Biomethankessel für Zeiten, in denen zusätzliche Wärme benötigt wird.

Mindestens 90 Prozent des Wärmebedarfs im Gebiet sollen künftig über die Großwärmepumpen gedeckt werden. Für die erste Ausbaustufe ist eine Leistung von insgesamt 18 Megawatt vorgesehen. Das entspricht rechnerisch dem Heizbedarf von rund 3.600 Wohnungen in durchschnittlich gedämmten Mehrfamilienhäusern.

Dem Projekt ging bereits eine Machbarkeitsstudie voraus. In der nächsten Phase stehen nun die Vorvermarktung der Wärmelieferung, die Genehmigungsplanung, die Beantragung von Fördermitteln und die weitere Finanzierung des Projekts an.

Redakteur:

Stefanie Schimanski aus Buxtehude

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