Ist es normal, dass mein Kind schon zum fünften Mal in diesem Jahr erkältet ist? Laut GrippeWeb ja: Kinder bis vier Jahre haben durchschnittlich sechs Atemwegserkrankungen pro Jahr, ältere Kinder und Erwachsene bis 34 Jahre zwei und Personen ab 60 Jahre sind im Durchschnitt nur noch einmal pro Jahr erkältet. Das geht aus den Daten von GrippeWeb, dem Internetportal des Robert-Koch-Institus zur Erfassung von akuten Atemwegserkrankungen hervor. Das Portal wird wöchentlich aktualisiert und ist eine wichtige Ergänzung der seit vielen Jahren bestehenden Arbeitsgemeinschaft Influenza, die auf Grundlage von Proben und Infos aus Arztpraxen die Grippesituation auswertet.
Um jetzt aus der Bevölkerung noch mehr aktuelle Daten zu erhalten, kooperiert das Robert-Koch-Institut (rki) mit dem Bund Deutscher Anzeigenblätter (BVDA), der die Grippe-Bekämpfung im Rahmen seiner Kampagne "Das geht uns alle an" unterstützt. Auch das WOCHENBLATT, das zum BVDA gehört, macht dabei gerne mit.
"Spenden Sie wöchentlich eine Minute Ihrer Zeit für die Wissenschaft", bittet Udo Buchholz vom Robert-Koch-Institut die WOCHENBLATT-Leser. Mitmachen kann jeder, der mindestens 14 Jahre alt ist. Eltern können für ihre Kinder Daten eintragen. Vor allem Senioren und 15- bis 25-Jährige sind laut Buchholz auf GrippeWeb noch unterpräsentiert. Die Teilnehmer werden jeden Montagmorgen per Mail daran erinnert, ihre Daten einzutragen.
So einfach geht's:
Sie registrieren sich einmalig unter http://grippeweb.rki.de und beantworten online einige wenige Fragen zur Statistik (Alter, Vorerkrankungen, etc.) und ob Sie am Gewinnspiel teilnehmen möchten. Als Dank werden alle drei Monate attraktive Preise, wie z.B. eine Kaffeemaschine, ein Tablet oder ein Mediaplayer, verlost. Dann bekommen Sie jeden Montag eine Erinnerungsmail inklusive Link, den Sie anklicken und damit gleich auf der richtigen Seite sind. Dort beantworten Sie die Frage, ob Sie in der vergangenen Woche eine Atemwegserkrankung hatten. Bei "Nein" ist die Umfrage für diese Woche damit schon erledigt, bei "Ja" wird noch nach den Symptomen gefragt und ob Sie einen Arzt besucht haben.
http://grippeweb.rki.de

Das geht uns alle an
In der verlagsübergreifenden Initiative des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter "Das geht uns alle an!" berichten Anzeigenblätter bundesweit über aktuelle gesellschaftlich, politisch oder wirtschaftlich relevante Themen, die Menschen in Deutschland bewegen. Pünktlich zur Zeit Grippezeit startet die neue "Das geht uns alle an!"-Aktion "Gesundheit" mit dem Schwerpunkt Grippe. 

Auf welches Hausmittel schwören Sie?
Das WOCHENBLATT möchte im Rahmen der Initiative "Das geht uns alle an" von seinen Lesern wissen: Auf welches Hausmittel schwören Sie bei Erkältungsbeschwerden? Bitte schreiben Sie eine Mail mit Ihrem Namen und Wohnort sowie Ihrem Tipp an pr-red-bux@kreiszeitung.net, oder einen Brief an die Neue Buxtehuder Verlagsgesellschaft mbH, Bahnhofstraße 46, 21614 Buxtehude.

Impfung richtet sich primär an vier Zielgruppen

(os). Der in der Saison 2017/2018 eingesetzt Influenza-Impfstoff setzt sich aus den Antigenen weltweit zirkulierender Varianten folgender Viren zusammen: A/Michigan/45/2015 (H1N1), A/Hong Kong/4801/2014 (H3N2) und B/Brisbane/60/2008. Darauf weist Dr. Gudrun Fahrenholz, Betriebsärztin am Krankenhaus Buchholz, hin.
Welcher Impfstoff jeweils verwendet wird, empfehlen die Weltgesundheitsorganisation WHO, der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) sowie die Ständige Impfkommission. Derzeit überwiege der Hong Kong-Stamm, man werde einen Impfschutz von 70 Prozent erreichen, erklärt Dr. Fahrenholz. An vier Zielgruppen richte sich die Schutzimpfung primär: Menschen ab 60 Jahre, Schwangere, chronisch Kranke und medizinisches Personal. Empfohlen wird die Impfung auch für Menschen mit erhöhtem eigenem Ansteckungsrisiko, z.B. Personal in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr (Busfahrer, Schaffner, Lehrer, Erzieher), Personen, die in Alten- und Pflegeheimen leben oder Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln.
In der Regel seien die Impfstoffe gut verträglich, erklärt Dr. Fahrenholz. Es könne vorübergehend zu leichten Schwellungen und Rötungen an der Impfstelle, einer laufenden Nase oder Erkältungssysptomen (Frösteln, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen) kommen.

Schnupfen? Das Robert-Koch-Institut möchte wissen, ob Sie  gerade erkältet sind
Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

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