Schule - Projektwoche an der IGS Buxtehude
Projektwoche Migration in Jahrgang 7 an der IGS Buxtehude

Im Rahmen der Projektwoche vom 6. bis zum 10.10.2025 an der IGS Buxtehude hat sich der siebte Jahrgang mit dem Thema „Flucht und Migration“ auseinandergesetzt.
Im Vordergrund stand, sich diesem komplexen Thema individuell zu nähern und verschiedene Perspektiven auf das Thema erfahren und erfassen zu können. Den Schülerinnen und Schülern stand es frei, sich einzeln, in Partnerarbeit oder in Gruppenarbeit einem Aspekt des Themas zu widmen, sich eigenständig und bei Bedarf mit Unterstützung durch die Lehrkräfte Inhalte zu erarbeiten und diese für eine Präsentation im gesamten Jahrgang am Ende der Woche aufzubereiten. Impulse boten ein Ausflug ins Auswanderermuseum in Hamburg bzw. Bremerhaven sowie der Film „Sieger sein“.
Die Schülerinnen und Schüler haben sich zum Beispiel mit den Aspekten „Flucht nach Europa“, „Europa – ein Auswanderungskontinent im 19. Jahrhundert“, „Flucht und Vertreibung im und in Folge des II. Weltkriegs“, „Flucht aus der DDR“, „Unsere Gesellschaft in Niedersachsen“, „Migration – Rechtslage in Deutschland“, „Arbeitsmigration“, „Auslandsjahr und Schüleraustausch“, „Krieg in und Flucht aus der Ukraine“ sowie „Meine Migrationsgeschichte“ beschäftigt.
Dabei konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Erfahrungen und Perspektiven genauso einbringen wie auch die Lehrkräfte, schließlich betrifft Migration uns alle und die Vielfalt in der Schüler- und Lehrerschaft und das intensive Bemühen um Integration zeichnen die IGS Buxtehude aus. Die Beschäftigung mit aktuellen Artikeln der Tagesschau und des Buxtehuder Tagesblatts zeigten aber auch welche Relevanz das Thema in der Gesellschaft hat, wie Parteien zu dem Thema stehen und wie kontrovers das Thema in der Gesellschaft diskutiert wird.
Die Ergebnisse der Projektwoche waren so vielfältig wie die behandelten Aspekte. Es entstanden Kurz- und Erklärfilme, Plakate, ein kleines Theaterstück, künstlerische Auseinandersetzungen und mediengestütze Präsentationen.
Insgesamt wurde deutlich, wie intensiv und eigenständig sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema beschäftigt haben. Sie äußerten in der anschließenden Reflexion, dass ihnen die offenen Arbeits- und Sozialformen, die freie Aspektwahl sowie die Möglichkeit, die Ergebnisse in verschiedenen Formen zu präsentieren, besonders gefallen hätten. Der Bezug zur eigenen Lebenswelt habe das Interesse gefördert. Letztlich hätten sie für sich mitgenommen, dass das Thema so komplex sei, dass man sich intensiv damit beschäftigen müsse, um sich eine fundierte Meinung bilden zu können. Aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler sei das Verständnis füreinander und für verschiedene Sichtweisen durch die Projektwoche gefördert worden.

Leserreporter:

Wermbter aus Buxtehude

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