Michael Lemke zum Projekt "Samel"-Fassade: "Das lohnt sich!"

So sah die Fassade zu Anfang des 20. Jahrhunderts aus. Die wollen die Grünen rekonstruieren
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  • hochgeladen von Tom Kreib

tk. Buxtehude. "Das klingt böse und zeugt von Ignoranz." Michael Lemke, Co-Fraktionschef der Grünen ist auf Zinne. Der Grund: Im WOCHENBLATT-Jahresrückblick für Buxtehude von A bis Z wurde die Idee der Grünen, die Gründerzeitfassade des Samel-Hauses am Petri-Platz zu rekonstruieren als "dämlichste Idee der Fraktion bezeichnet". "Die Vorschläge der Buxtehuder Grünen sind alle durchdacht", sagt Lemke.

Derzeit sei die Fassade, die künftig der Haupteingang des Buxtehude-Museums sein wird, "schmucklos und langweilig", meint Lemke. Das wäre "ein 08/15-Museum ohne Wiedererkennungswert".

Zwei Dinge sprechen nach Meinung der Grünen für die Rekonstruktion: Die Fassade im Erdgeschoss sei nach dem Zweiten Weltkrieg weitestgehend erhalten geblieben. Darauf ließe sich aufbauen. So etwas werde in vielen Städten bei historischen Baudenkmälern gemacht, betont Michael Lemke.

Die aufwändige Rekonstruktion, das sei der zweite Grund, werde nicht nur den Petri-Platz und das Museum, sondern die ganze Altstadt aufwerten.
Außerdem: "Wir haben die realistische Chance, die Schmuckfassade fast kostenlos zu erhalten", sagt Lemke. Fördertöpfe von Land und Bund stünden nämlich bereit. Allein aus diesem Grund lohne es sich, die Idee der Grünen zu unterstützen.

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