Sicher durch den Sommer
So schützen Sie Haut und Augen vor Sonne und Hitze
- Das Gesundheitsamt rät zu regelmäßigen Trinkpausen und möglichst viel Aufenthalt im Schatten
- Foto: Sonja Birkelbach/Adobe Stock
- hochgeladen von Stefanie Schimanski
Sonnenschein, warme Temperaturen und lange Tage locken viele Menschen in den kommenden Wochen wieder ins Freie. Doch mit dem Sommer steigen auch die gesundheitlichen Risiken. Das Amt Gesundheit des Landkreises Stade weist darauf hin, dass intensive UV-Strahlung und hohe Temperaturen häufig unterschätzt werden – mit möglichen Folgen für Haut, Augen und Kreislauf.
Besonders tückisch ist die UV-Strahlung, denn sie ist weder sichtbar noch als Wärme spürbar. Trotzdem kann sie Hautzellen und Erbgut nachhaltig schädigen. Ein Sonnenbrand ist dabei nicht nur unangenehm, sondern gilt als deutliches Warnsignal für bereits entstandene Hautschäden. Über Jahre hinweg kann sich die Belastung summieren und das Risiko für Hautkrebs deutlich erhöhen. Auch die Augen sind gefährdet. UV-Strahlen können Entzündungen verursachen und langfristig die Entstehung eines Grauen Stars begünstigen.
Um sich wirksam zu schützen, empfiehlt das Gesundheitsamt mehrere Maßnahmen. Besonders in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr sollte direkte Sonne möglichst gemieden werden, da die UV-Belastung dann am höchsten ist. Als wirksamster Schutz gilt geeignete Kleidung. Lange, lockere Kleidungsstücke aus dicht gewebtem Stoff oder spezielle UV-Schutzkleidung können die Haut zuverlässig abschirmen. Ergänzend wird ein Sonnenhut empfohlen, der Gesicht, Ohren und Nacken bedeckt.
Auch die Augen benötigen Schutz. Geeignet sind Sonnenbrillen mit UV-400-Zertifizierung, die möglichst auch seitlich einfallende Strahlen abhalten. Für unbedeckte Hautstellen rät das Gesundheitsamt zu Sonnenschutzmitteln mit Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlen. Der Lichtschutzfaktor sollte mindestens 30 betragen, in besonders sonnigen Regionen oder am Wasser wird Lichtschutzfaktor 50+ empfohlen.
Doch nicht nur die Sonne selbst kann gefährlich werden. Auch hohe Temperaturen belasten den Organismus. Das Gesundheitsamt empfiehlt deshalb, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, direkte Mittagshitze zu meiden und auf Warnsignale des Körpers zu achten.
Redakteur:Stefanie Schimanski aus Buxtehude |
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