Flüchtlinge und zwei neue Jugendhäuser fordern Politik und Verwaltung der Super-Kommune auf der Geest im Jahr 2016

tp. Oldendof-Himmelpforten. Ein arbeitsreiches Jahr liegt vor der Politik und Verwaltung das Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten. Zwei Jahre nach der Fusion zur 196 Quadratkilometer großen Super-Kommune auf der Stader Geest bestimmt die Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen für die knapp 18.000 Bewohner der zehn Mitgliedsgemeinden weiter das Arbeitsprogramm. Eine große Aufgabe bleibt zudem die Flüchtlingsunterbringung. Das wird in den Statements des Samtgemeinde-Bürgermeisters Holger Falcke sowie der Gemeindebürgermeister Johann Schlichtmann aus Oldendorf und Bernd Reimers aus Himmelforten zu den den Herausforderungen für 2016 deutlich.

Holger Falcke: „Die Betreuung der Flüchtlinge kann nur durch den Einsatz vieler Ehrenamtlicher gemeistert werden. Daneben ist die Ausstattung der Jugendarbeit von großer Bedeutung, da dauerhafte Räume in Oldendorf geschaffen und nach dem Brand in Himmelpforten ein neues Jugendhaus gebaut werden muss. Mit den Baumaßnahmen verbinden wir die Hoffnung, Raum für ein respektvolles Miteinander zu schaffen. Unsere Aufgaben können wird dank der stabilen Haushaltslage zielstrebig angehen, ohne die wichtigen Aufgaben wie Schulen und Feuerwehren zu vernachlässigen.“

Johann Schlichtmann: "2016 wollen wir die Attraktivität der Gemeinde Oldendorf weiter steigern. Hierzu gehören die Schaffung weiterer Wohnbauflächen für Familien und für betreutes Wohnen. Wichtig ist der Ausbau der Schützenstraße und der Gartenstraße mit den Ziel eines besseren Regenwasserabflusses und mehr Barrierefreiheit. Weiter stehen die Erneuerung des Hauptweges auf dem Oldendorfer Friedhof, die Sanierung der Rad- und Gehwege entlang der Hauptstraße auf der Agenda. Ein langfristiges Ziel ist die Umgestaltung des Rudolf-Pöpke-Sportzentrums zu einem Trainingsstützpunkt mit Sporthotel. Mit der Wanderroute "Wald, Wasser, Moor" soll es gelingen, den Oldendorfer See in Richtung Oldendorf-Siedlung zu erweitern und ihn als Badesee zur Verfügung zu stellen. Den Anfang Januar eintreffenden weiteren Asybewerbern werden wir größtmögliche Unterstützung zukommen lassen.

Bernd Reimers: "Entscheidend ist, bei den Planungen des Einkaufszentrums weiterzukommen und an diesem Großprojekt die Öffentlichkeit zu beteiligen. Der neue Hort an der Postraße soll unbedingt bis Mai fertig werden. Für Bauwillige schaffen wir bei Porta-Coeli-Schule mehr als 90 Grundstücke."

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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