Kreisverkehr in Nenndorf: Instandsetzung derzeit nicht in Sicht
Und der Kreisel krümelt weiter

Der Landkreis sieht die Baufirma in der Pflicht, den Kreisel instand zu setzen Foto: as
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as. Nenndorf. Rissige, abgeplatzte und bröckelnde Steine: Der Kreisverkehr an der Kreuzung Bremer Straße (K85)/Eckeler Straße (K12) in Nenndorf, insbesondere die Fahrbahnumrandung, ist in einem bedauernswerten Zustand. Und das, obwohl der rund 700.000 Euro teure Kreisel erst vor fünf Jahren fertiggestellt wurde.
Im Januar 2019 wies das WOCHENBLATT auf den katastrophalen Zustand des Kreisels am Nahversorgungszentrum hin. Zuständig für den Kreisverkehr ist der Landkreis. Passiert ist seither - nichts.
Das WOCHENBLATT hat beim Landkreis nachgefragt. "Wir können leider nicht sagen, wann die Schäden am Kreisverkehr in Nenndorf repariert werden", teilt Kreissprecherin Katja Bendig mit. Denn der Landkreis sieht die Baufirma in der Pflicht, nachzubessern.
Von Beginn an gab es Probleme mit dem Kreisel. 2013 begannen die Bauarbeiten für den Kreisverkehr, der vom Landkreis und der Gemeinde Rosengarten finanziert wurde. Ein Jahr später wurde der Kreisverkehr zwar für den Verkehr freigegeben, doch bereits einen Monat danach war der Kreisel schon kaputt. Auch hier waren es vor allem die Bordsteine, die beschädigt waren. Der Landkreis sah damals die ausführende Baufirma in der Pflicht und verweigerte die Endabnahme des Bauwerks. Nach einer Bauzeit von rund drei Jahren wurde der Kreisverkehrsplatz im April 2015 fertiggestellt. 2017 und 2019 berichtete das WOCHENBLATT erneut über Schäden an der Umrandung. Die Kreissprecherin sagt: "Es handelt sich hierbei aus unserer Sicht um einen Gewährleistungsschaden, der von der Baufirma behoben werden müsste." Über den Ausgleich des Schadens erfolge derzeit eine gutachterliche Klärung.

Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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