Sieben Ortswehren im Einsatz
Großbrand zerstört Dachstuhl eines Wohnhauses in Maschen
- Dieser Dachstuhlbrand in Maschen verursachte am Mittwochnachmittag einen Großeinsatz von sieben Feuerwehren der Gemeinde Seevetal. Über Stunden waren die Kräfte im Einsatz, um das Feuer zu löschen
- Foto: Freiwillige Feuerwehr Maschen
- hochgeladen von Armon Böhm
Update: Die Polizei schätzt den durch den Dachstuhlbrand entstandenen Schaden auf etwa 150.000 Euro. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Brandursache halten an.
Ein Großfeuer hat am Mittwochnachmittag den Dachstuhl eines Wohnhauses in der Straße „Uhlengrund“ in Maschen zerstört. Der Rest des Wohnhauses ist durch Rauch, Ruß und Löschwasser schwer beschädigt und unbewohnbar.
Um 15.25 Uhr alarmierte die Winsener Rettungsleitstelle die Feuerwehren aus Maschen und Ramelsloh sowie den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal zu dem gemeldeten Dachstuhlbrand nach Maschen-Heide. Da vermutet wurde, dass sich eventuell noch Menschen in dem Gebäude aufhalten könnten, kamen zusätzlich ein Rettungswagen und der Notarzt mit in den Einsatz.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte quoll dichter Rauch aus dem Dachbereich des Wohnhauses. Unverzüglich ging ein Atemschutztrupp zur Personensuche in das Gebäude, ein zweiter Trupp übernahm im Außenbereich bereits eine erste Brandbekämpfung. Eine Absuche des Hauses nach Personen verlief glücklicherweise negativ, sodass sich der im Inneren befindliche Trupp, unterstützt von weiteren Einsatzkräften, unter Atemschutz auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte.
Im Verlauf des Einsatzes kam es dann zu einer Durchzündung des Dachstuhls, der nun in voller Ausdehnung brannte. Unverzüglich wurden weitere Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Meckelfeld und Ohlendorf nachgefordert, auch um ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben. Über die mittlerweile eingetroffene Drehleiter der Feuerwehr Meckelfeld wurde nun aus der Luft eine Brandbekämpfung durchgeführt, weitere Einsatzkräfte setzten im Außenbereich handgeführte Strahlrohre ein.
Über zwei tragbare Leitern gingen weitere Feuerwehrkräfte auf das Dach vor und nahmen die Dachziegel auf, um auch hier die Brandbekämpfung durchzuführen. Zur weiteren Unterstützung und zum Aufbau der Hygienekomponente kamen zusätzlich die Feuerwehren aus Helmstorf und Hittfeld, wenig später rückte die Feuerwehr Hörsten gemeinsam mit dem Abrollbehälter Atemschutz der Kreisfeuerwehr sowie die Feuerwehrtechnische Zentrale mit dem Abrollbehälter für Schlauchwechsel an.
In Spitzenzeiten waren rund 100 Feuerwehrleute aus den genannten Feuerwehren vor Ort, mehr als 20 von ihnen gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Trotz aller Bemühungen gelang es der Feuerwehr nicht, den Dachstuhl zu halten, der Rest des Gebäudes wurde durch Rauch, Ruß und Löschwasser schwer beschädigt.
Für die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr endete der Einsatz erst nach gut vier Stunden. Die Brandursache ist unbekannt, die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und entsprechende Ermittlungen eingeleitet.
Redakteur:Armon Böhm aus Winsen |
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