Schwerpunktkontrolle auf der BAB 7
Polizei stellt zahlreiche Verstöße fest
- Fahrzeuge werden zur Kontrolle aus dem fließenden Verkehr heraus gewunken / Archivbild
- Foto: Polizei
- hochgeladen von Thomas Lipinski
In der Nacht vom Donnerstag, 15. auf Freitag 16. Mai führte die Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Lüneburg auf der Autobahn 7, Rastanlage „Lüneburger Heide (West)“, eine groß angelegte Verkehrskontrolle durch. Im Fokus standen die Bekämpfung des Ein- und Durchfuhrschmuggels, die Aufdeckung von Schleusungstätigkeiten sowie die Identifizierung überörtlich und gewerbsmäßig agierender Tätergruppierungen.
An der Kontrolle beteiligten sich mehr als 30 spezialisierte Polizeikräfte der Polizeidirektion Lüneburg. Unterstützt wurden sie durch Kräfte des Zolls sowie durch Mitarbeitende des Landkreises Heidekreis. Die eingesetzten Kräfte arbeiteten mobil: Fahrzeuge wurden aus dem fließenden Verkehr gezogen und auf dem Rastplatz kontrolliert.
Verstöße gegen Verkehrs- und Strafrecht
Insgesamt wurden 126 Fahrzeuge und 163 Personen überprüft.
Die Bilanz der Aktion unterstreicht die Bedeutung solcher Kontrollen für die innere Sicherheit. Zwei bestehende Haftbefehle konnten vollstreckt werden. Vier Fahrzeugführende standen unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln; in allen Fällen wurde eine Blutprobe angeordnet. In zehn Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt - unter anderem wegen Fahruntüchtigkeit, fehlender Fahrerlaubnis oder nicht vorhandener Haftpflichtversicherung.
Besonders auffällig war ein Fall, bei dem ein Fahrzeug mit fünf Insassen ohne gültige Haftpflichtversicherung unterwegs war. Die Polizei zog die Kennzeichen ein, stellte die Zulassungsbescheinigung sicher und untersagte die Weiterfahrt. Die betroffenen Personen organisierten daraufhin eine Abholung - doch auch die beiden zur Rastanlage gebrachten Ersatzfahrzeuge waren nicht versichert. Auch hier musste die Polizei die Weiterfahrt unterbinden.
Die Schwerpunktkontrolle fand im Rahmen der grenzüberschreitenden polizeilichen Zusammenarbeit „Überregionale Länder- und Staatenübergreifende Fahndungsaktion“ unter koordinierender Federführung der Polizeidirektion Osnabrück statt.
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Redakteur:Sven Rathert aus Seevetal |
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