Benefizbasar in Horst
25.000 Euro für den guten Zweck gesammelt

Etwa 1.000 Besucher zieht es jedes Jahr zum Benefiz-Weihnachtsmarkt nach Horst
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Verein "Kinderkrebshilfe Seevetal" organisiert erneut erfolgreich Basar zu Gunsten krebskranker Kinder.

mum. Horst. So viel Engagement verdient großen Respekt und Anerkennung! Am vergangenen Wochenende waren wieder mehr als 300 freiwillige Helfer im Einsatz, um den beliebten Basar in der Grundschule Horst zu organisieren. Das Besondere an dieser Veranstaltung: Alle Einnahmen kommen ohne Abzüge der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg zugute. Und der Einsatz hat sich gelohnt. Diesmal waren es 25.000 Euro. "Mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein", freute sich Anette Kosakowski, Vorsitzende des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder Seevetal“. Zum 44. Mal fand der Basar insgesamt statt; seit 1995 organisiert Kosakowski die Veranstaltung. "Wir waren total überwältigt", freute sich auch die Vize-Vorsitzende Birgit Medenwold-Ruh.
Seit der Premiere vor mehr als 40 Jahren findet der Basar immer am ersten Adventssonntag in der Grundschule Horst statt. Auch in diesem Jahr strömten die Besucher aus der ganzen Region nach Seevetal. Tolle Weihnachtsdekorationen, eine große Tombola, selbst gemachte Adventsgestecke und kulinarische Köstlichkeiten: Gründe, den Basar zu besuchen, gab es viele. "Unter den Besuchern sind auch jedes Jahr sehr viele ehemalige Schüler, die inzwischen selbst Familien haben", so Anette Kosakowski. "Sie wissen, dass sie hier einmal im Jahr ihre alten Klassenkameraden und Freunde treffen können." Gemeinsam ist allen Besuchern: Sie wollen an Krebs erkrankten Kindern helfen. Mit dem Geld werden verschiedene Projekte unterstützt. "Welche Projekte es sind, können wir selbst mitbestimmen", sagt Anette Kosakowski. In den vergangenen 40 Jahren habe die Kinderkrebshilfe Seevetal mehr als 1,7 Millionen Euro an die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg gespendet. In diesem Jahr soll das Geld unter anderem Eltern zugutekommen, die aufgrund der Erkrankung ihres Kindes in finanzielle Not geraten sind. Außerdem sollen kleine Patienten unterstützt werden, die nach einer Gehirntumor-OP auf dem Weg der Genesung sind.
Wie besonders der Basar ist, zeigt auch das Beispiel von Ronald Sell. Vor 37 Jahren verkauften bereits seine Eltern Margot und Harald Sell weihnachtliche Dekoartikel und kleine Geschenke für den guten Zweck. Damals war Ronald gerade in die Grundschule eingeschult worden. Seit 2003 steht nun bereits Ronald Sell - unterstützt von seiner Frau Petra - am Verkaufsstand. Und mit Sohn Mark (12) wird bereits die dritte Generation eingearbeitet.
Bernd George kommt mit seiner Familie extra aus Bergedorf nach Horst. "Damals haben wir hier Freunde besucht", erinnert er sich. Inzwischen unterstützt seine Familie den Basar mit Sachspenden. "Und natürlich treffen wir uns mit unseren Freunden zu Kaffee und Kuchen."
• Weitere Infos zum Verein Kinderkrebshilfe Seevetal gibt es unter www.kinderkrebshilfe-seevetal.de.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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