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Sicherheit in Seevetal
Neue Defibrillatoren retten bereits Leben

Von links: Andreas Klask (DRK-Kreisverband Harburg-Land e.V.), Marcel Lindackers (Mobiler Retter und Feuerwehr Seevetal), Torben Otte (Mobiler Retter und Ortsbrandmeister FFW Meckelfeld), Bürgermeisterin Emily Weede mit Defibrillator am Feuerwehrgerätehaus Glüsingen | Foto: Gemeinde Seevetal
  • Von links: Andreas Klask (DRK-Kreisverband Harburg-Land e.V.), Marcel Lindackers (Mobiler Retter und Feuerwehr Seevetal), Torben Otte (Mobiler Retter und Ortsbrandmeister FFW Meckelfeld), Bürgermeisterin Emily Weede mit Defibrillator am Feuerwehrgerätehaus Glüsingen
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In der Gemeinde Seevetal sorgen zehn neue Defibrillatoren und 36 zusätzlich ausgebildete „Mobile Retter“ ab sofort für mehr Sicherheit. Bereits kurz nach der Installation half eines der neuen Geräte am Feuerwehrhaus in Glüsingen dabei, eine Person in einem Notfall noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes zu reanimieren.

Nur vier Wochen nach der Aufstellung kam der Defibrillator (AED) in Glüsingen erfolgreich zum Einsatz. Drei frisch geschulte Retter der Feuerwehr Seevetal waren nach einer Alarmierung per App in nur drei Minuten und 45 Sekunden am Einsatzort. Damit waren sie noch vor dem Rettungsdienst bei dem betroffenen Patienten. „Als der Rettungsdienst ankam, war das echtes Teamwork mit denen“, berichtet Torben Otte, Ortsbrandmeister aus Meckelfeld.

In ganz Seevetal stehen nun insgesamt 33 öffentlich verfügbare Defibrillatoren zur Verfügung. Weitere 28 Geräte befinden sich in Gebäuden, wie etwa Sporthallen, wo der Zugang jedoch zeitlich eingeschränkt ist. Durch die neuen Außenwandkästen ist die Gemeinde nun auch in den kleineren Ortschaften flächendeckend mit jederzeit zugänglichen Geräten versorgt. Bürgermeisterin Emily Weede betont die Wichtigkeit dieses Ehrenamts: „Mobile Retter sind eine lebensrettende Ergänzungskomponente zum bestehenden Rettungsdienst“.

Die neuen Lebensretter hängen nun außen an den Feuerwehrgerätehäusern in Lindhorst, Helmstorf, Holtorfsloh, Beckedorf-Metzendorf, Glüsingen und Moor. Weitere Standorte sind die Schwimm- und Sporthalle Over, die Burg Seevetal, der Fleester Hoff, das Helbach-Haus, die Grundschulen in Horst und Emmelndorf sowie das Rathaus Hittfeld. Ein großer Vorteil für die reibungslose Logistik: Die installierten Defibrillatoren sind kommunikationsfähig. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) erhält nach einer Benutzung sofort eine Meldung, sodass das verbrauchte Material schnellstmöglich wieder ausgetauscht werden kann.

Andreas Klask vom DRK-Kreisverband Harburg-Land ermutigt alle Bürgerinnen und Bürger zum sofortigen Eingreifen: „Wichtig ist, dass im Notfall niemand zögert einen Defibrillator zu nutzen, selbst wenn er oder sie nicht geschult ist“. Die Geräte erklären den Helfenden jeden Handgriff per Sprachansage, sodass im Ernstfall niemand alleingelassen wird.

Redakteur:

Jan Filter aus Winsen

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