Spatenstich zur Westumfahrung Hittfeld: Nur ein Jahr Bauzeit geplant

Beim Spatenstich (v. li.): Annette Padberg (Landesstraßenbaubehörde), Uwe Karsten (Landkreis), Landrat Joachim Bordt, Bürgermeisterin Martina Oertzen, Landtagsabgeordneter André Bock (CDU), Gerd Rexrodt und Uwe Pesel (beide Gemeinde Seevetal) sowie Kreisrat Björn Hoppenstedt
2Bilder
  • Beim Spatenstich (v. li.): Annette Padberg (Landesstraßenbaubehörde), Uwe Karsten (Landkreis), Landrat Joachim Bordt, Bürgermeisterin Martina Oertzen, Landtagsabgeordneter André Bock (CDU), Gerd Rexrodt und Uwe Pesel (beide Gemeinde Seevetal) sowie Kreisrat Björn Hoppenstedt
  • hochgeladen von Katja Bendig

kb. Hittfeld. Gut Ding will Weile haben: Bereits 1980 wurde erstmals über die Verlegung der K39 gesprochen, um Hittfeld vom Verkehr zu entlasten. Jetzt fiel endlich der erste Spatenstich zum Bau der Westumfahrung Hittfeld. Die neue Umgehungsstraße soll die Bürger in Hittfeld und Eddelsen gemeinsam mit der Südspange vom Verkehr entlasten. im Süden wird die Westumfahrung am vorhandenen Kreisel an die Südspange anschließen, nördlich in einen Kreisverkehr auf Höhe der Straße "Am Göhlenbach" in die Hittfelder Landstraße münden. Eine neue Kiestrasse, die die Firma Otto Dörner baut, und ein parallel zur Westumfahrung verlaufender Radweg ergänzen das Verkehrskonzept.
Die Planer haben sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: "In einem Jahr soll die Westumfahrung fertig sein", verkündete Landrat Joachim Bordt. Der konnte den Spatenstich mehr als gelassen begleiten - nicht nur, dass er sein Amt in wenigen Tagen an seinen Nachfolger Rainer Rempe übergibt, der Landkreis ist an der Finanzierung der Umgehungsstraße nicht beteiligt. Von den voraussichtlichen Kosten in Höhe von rund 4,12 Millionen Euro werden 60 Prozent vom Land getragen, 40 Prozent übernimmt die Gemeinde Seevetal.
"Wir sind froh und glücklich, dass der Bau jetzt starten kann", freute sich Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen. Im vergangenen Jahr stand der zeitnahe Beginn der Maßnahme noch auf der Kippe - die Westumfahrung war überraschend von der Prioritätenliste des Landes geflogen. "Aber wir haben nicht aufgeben und weiter gekämpft", so Oertzen. Mit Erfolg: Anfang Oktober kam die Zusage aus Hannover.
In einem ersten Bauabschnitt werden jetzt bis zu vier Meter Boden im südlichen Bereich der insgesamt rund 1,2 Kilometer langen Trasse abgetragen und im nördlichen Abschnitt zu einem Belastungsdamm aufgeschüttet. "Sonst wäre der Boden dort nicht tragfähig genug", erklärte Uwe Karsten, Leiter der Abteilung Straßenbau beim Landkreis. Anschließend wird die Asphalttragschicht zwischen K39 und K11 hergestellt. Der Kreisverkehr an der L213 soll im Frühjahr 2015 gebaut werden. Für den Sommer nächsten Jahres ist das Aufbringen der Deckschicht geplant.

Beim Spatenstich (v. li.): Annette Padberg (Landesstraßenbaubehörde), Uwe Karsten (Landkreis), Landrat Joachim Bordt, Bürgermeisterin Martina Oertzen, Landtagsabgeordneter André Bock (CDU), Gerd Rexrodt und Uwe Pesel (beide Gemeinde Seevetal) sowie Kreisrat Björn Hoppenstedt
Uwe Karsten erklärt die Pläne zur neuen Umleitungsstraße
Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

Panorama

Zahlen von Montag, 23. November
Corona im Landkreis Harburg: 1.882 bestätigte Corona-Fälle

bim. Winsen. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind im Landkreis Harburg insgesamt 1.882 (plus 3) Corona-Fälle bestätigt worden. Diese Zahlen nannte Kreissprecher Andres Wulfes am Montag, 23. November. Die Zahl der Genesenen lag bei 1.549 (plus 28), wodurch es derzeit 302 (minus 25) aktiv Erkrankte gibt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt derzeit bei 61,7 nach 64,5 am Sonntag. Die Corona-Zahlen der vergangenen Wochen im Überblick: 22. November 2020: 1.879 bestätigte Fälle / 1.521...

Panorama
Das Thema sexueller Missbrauch, besonders von Kindern, berührt viele Leserinnen und Leser. 
Viele fordern härtere Strafen für die Täter
2 Bilder

"Diese Taten sind Mord an der Seele"
Lesermeinungen zum Thema Kindesmissbrauch

Nach WOCHENBLATT-Aufruf: Viele Reaktionen haben die Redaktion erreicht / Auch Betroffene berichten tk. Buxtehude. Der Leseraufruf zu einem Artikel über einen zu einer Bewährungsstrafe verurteilten Sexualstraftäter, der seine Enkelin und zwei Nichten missbraucht hatte, hat eine sehr große Resonanz gefunden. Das WOCHENBLATT hatte unter anderem die Frage gestellt, ob das Leid der Betroffenen von sexuellen Übergriffen viel stärker in Betracht gezogen werden müsse. Eine weitere Frage: Muss die...

Panorama
Ein Silvesterfeuerwerk ist für viele Menschen selbstverständlich. Kann Corona das in diesem Jahr ausbremsen?
2 Bilder

Corona-Aus für Raketen und Böller wird diskutiert
Kommt Silvester ein Böllerverbot?

(tk/jd). Dass Silvester in diesem Jahr ganz anders wird, steht außer Frage: Große Partys wird es nicht geben. Welche Regeln es für private Treffen gibt, steht, Stand heute, noch in den Sternen. Angesichts der seit Jahren immer häufiger diskutierten Frage nach generellen Böllerverboten könnten Gegner wie Fans von Raketen und Co. auf die Idee kommen, dass Corona der Einstieg in weitreichende Böllerverbote sein könnte. NRW-Innenminister Reul hat das ebenso gefordert wie der Chef der...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen