Polizei Stade warnt eindringlich vor Telefonbetrug
Falscher Bankmitarbeiter erbeutet fast 25.000 Euro
- Niemals am Telefon die Zugangsdaten zu Konten preisgeben
- Foto: adobe stock/tan4ikk
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Eine 68-jährige Frau aus Stade verliert durch einen Trickbetrüger am Telefon fast 25.000 Euro. Die Polizei Stade warnt vor der perfiden Masche „Falscher Bankmitarbeiter“ und gibt wichtige Verhaltenstipps.
Betrugsmasche am Telefon: 68-Jährige aus Stade verliert 24.700 Euro
Ein aktueller Fall sorgt für große Betroffenheit: Durch einen angeblichen Anruf von der „Sicherheitsabteilung der Deutschen Bank“ wurde eine 68-jährige Frau aus Stade um 24.700 Euro betrogen. Der Täter gab sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus und suggerierte glaubhaft, dass auf dem Konto der Frau verdächtige Transaktionen festgestellt worden seien.
Um angeblich weiteren Schaden zu verhindern, forderte der Anrufer die Seniorin auf, aktiv zu helfen. Unter dem Eindruck von Dringlichkeit und Angst übermittelte sie dem Betrüger ihre Zugangsdaten zum Online-Banking – mit fatalen Folgen.
Polizei warnt: „Keine Bank fragt jemals am Telefon nach Zugangsdaten!“
Nachdem die Frau den Betrug bemerkte, informierte sie die Polizei. Diese nutzt den Fall nun, um die Bevölkerung dringlich vor der Betrugsmasche „Falscher Bankmitarbeiter“ zu warnen.
Die wichtigsten Tipps der Polizei:
Keine sensiblen Daten am Telefon preisgeben:
PIN, TAN, Passwörter oder Online-Banking-Daten gehören niemals ins Telefon. Seriöse Banken fragen diese Informationen nicht telefonisch ab.
Druck ist ein Warnsignal:
Betrüger arbeiten mit Zeitdruck, Schockmomenten und Angstszenarien. Wer sich bedrängt fühlt, sollte sofort das Gespräch beenden.
Selbst bei der Bank zurückrufen:
Immer über eine offiziell bekannte Telefonnummer der Bank zurückrufen – nicht über die Rückruftaste oder Nummern aus dem Gespräch.
Keine Geldübergaben an Fremde:
Auch bei Anrufen von vermeintlichen Polizisten oder Kriminalbeamten gilt: Niemals Geld überweisen oder Bargeld an unbekannte Abholer übergeben.
Betrugsfälle nehmen zu – jeder kann betroffen sein
Die Polizei Stade appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, besonders ältere Menschen im eigenen Umfeld zu sensibilisieren. Die Täter gehen professionell und manipulativ vor – Opfer trifft keine Schuld. Doch nur mit Aufklärung und gesunder Skepsis lässt sich die Masche stoppen.
Im Ernstfall: Schnell handeln!
Wer Opfer eines solchen Betrugs wird, sollte umgehend:
seine Bank kontaktieren und Zugänge sperren lassen
Anzeige bei der Polizei erstatten
sich nicht schämen, sondern andere warnen – das kann weitere Fälle verhindern
Telefonbetrug ist kein Einzelfall – er kann jeden treffen. Aufmerksamkeit, Vorsicht und Aufklärung sind die wirksamsten Mittel gegen diese perfide Masche. Die Polizei Stade bleibt wachsam und ruft zur gemeinsamen Prävention auf.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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