Es war Brandstiftung
Reihenhaus in Stade ausgebrannt
- as Haus brannte vollständig aus und ist jetzt unbewohnbar
- Foto: Polizei
- hochgeladen von Nicola Dultz
Am gestrigen frühen Morgen gegen 5:20 Uhr wurde der Feuerwehr und der Polizei ein Brand in einem Reihenhaus im Sprehenweg in Stade-Hahle gemeldet.
Durch den schnellen Einsatz der über 100 eingesetzten Feuerwehrleute beider Züge der Ortsfeuerwehr der Hansestadt Stade sowie der Ortswehren aus Wiepenkathen, Hagen, Bützfleth und Bützflether Moor, die unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung vornehmen mussten, konnte das Feuer schließlich gelöscht werden, bevor es auf die direkt angrenzenden Reihenhäuser übergreifen konnte (das WOCHENBLATT berichtete).
Das Haus brannte vollständig aus und ist jetzt unbewohnbar. Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Feuerwehr und Polizei auf ca. 200.000 Euro belaufen.
Im Laufe der Brandermittlungen kam der Verdacht auf, dass der 47-jährige Hausbewohner das Feuer selbst gelegt haben könnte.
Er wurde am gestrigen Freitag nach Hinweis aus der Bevölkerung in einem Linienbus in der Stader Innenstadt vorläufig festgenommen und zunächst ins Elbe Klinikum eingeliefert. Nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung und ersten Vernehmung wurde er am heutigen Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Stade vorgeführt . Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl und der Stader wurde anschließend ein eine niedersächsische Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung dauern weiter an.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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