Hündin allein in der S-Bahn unterwegs
Vier Pfoten auf Abwegen in Hamburg
- Foto: AdobeStock/spuno
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Mitten im Menschengewimmel in der Nähe der Hamburger S-Bahnstation Rissen war Jagdhündin „Jackie“ plötzlich verschwunden. Eben lief die siebenjährige Deutsch-Kurzhaar-Hündin noch neben ihrem Herrchen Henning Breimann her – dann verlor sie zwischen den Fahrgästen offenbar die Orientierung und tauchte nicht mehr auf.
Während ihr Besitzer verzweifelt suchte, laut nach „Jackie“ rief und sogar die Hundepfeife einsetzte, war die erfahrene Jagdhündin längst auf eigene Faust unterwegs und unternahm eine spontane Fahrt mit der S-Bahnlinie S1.
Ein Fahrgast bemerkte den herrenlosen Vierbeiner schließlich in der Bahn und kümmerte sich sofort um die zutrauliche Hündin. Über die Bundespolizei wurde Hilfe organisiert. Am Bahnhof Blankenese nahm eine Streife die tierische Reisende gegen 22.30 Uhr in Empfang.
Besonders kompliziert machte es „Jackie“ den Beamten dabei nicht. Laut Bundespolizei stieg die Hündin ohne Zögern in den Streifenwagen ein und ließ sich entspannt zum Polizeikommissariat 26 chauffieren. Dort erkundete sie neugierig die Wache, bekam Wasser und wartete geduldig auf ihr Herrchen.
Über den Mikrochip konnte der Besitzer schnell ermittelt werden. Die Erleichterung war groß, als Henning Breimann seine Hündin wenig später gesund und munter wieder abholen konnte.
Und weil „Jackie“ offenbar nicht nur gut Zug fahren, sondern auch beeindrucken kann, zeigte die mehrfach prämierte Jagdhündin auf Kommando gleich noch einige Kunststücke. Laut Besitzer findet sie sogar verlorene Handys und Schlüssel wieder.
Besonders lobte die Bundespolizei den aufmerksamen Fahrgast, der sich um die Hündin kümmerte. Auch Hundehalter Breimann zeigte sich dankbar: „In diesem Fall mit meiner Jagdhündin ‚Jackie‘ haben alle beteiligten Polizeibeamten vorbildlich agiert, wirklich ganz großes Kino!“
Redakteur:Pauline Bellmann aus Buxtehude |
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