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ERHEBLICHE STAUGEFAHR AUF DER A1 AM WOCHENENDE

Begegnungsstätte in Stade-Ottenbeck: Ein Haus für alle Bürger

Beate Winkler-Pedernera und Frank Wilkens von der Flüchtlingshilfe Ottenbeck mit dem syrischen Flüchtling Toufik Safwa vor der Begegnungsstätte | Foto: bc
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  • Beate Winkler-Pedernera und Frank Wilkens von der Flüchtlingshilfe Ottenbeck mit dem syrischen Flüchtling Toufik Safwa vor der Begegnungsstätte
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(bc). Das hat in Ottenbeck lange gefehlt: eine Begegnungsstätte, in der man sich ungezwungen treffen kann, um unterschiedlichen Aktivitäten nachzugehen oder einfach nur zu klönen. Zwischen den beiden Flüchtlingsunterkünften am Sophie-Scholl-Weg steht ein Einfamilienhaus, das der Stadt gehört und das die Flüchtlingshilfe Ottenbeck seit einigen Monaten als Treffpunkt benutzen darf. Bald soll hier auch ein Schild hängen: „Haus Sophie“. Das Angebot richtet sich explizit an alle Bürger.
Das Wohnzimmer ist das Herzstück des Hauses. Hier finden Spiele-Nachmittage, Mal-, Bastel- und Back-Aktionen für Kinder und Jugendliche sowie diverse Kurse und Themenabende statt. Früher lebten syrische Flüchtlinge in dem Gebäude, heute lernen sie hier in Kursen des Berufsbildungswerks Cadenberge Deutsch. Die etwa zehn ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer nutzen das Haus für ihre Besprechungen. Der Strick- und Häkelkreis hat am Sophie-Scholl-Weg eine neue Heimat gefunden. Außerdem werden Nähkurse angeboten, der nächste findet am Samstag, 17. Juni, um 15 Uhr statt. Es wird gemeinsam gekocht. Vieles weitere ist denkbar. Die Koordination und die Schlüsselgewalt liegt bei der Flüchtlingshilfe. „Es ist aber ein Haus für alle Bürger“, betont Beate Winkler-Pedernera.
Die Stadt hat bei der Einrichtung geholfen. Darüber hinaus konnten sich die Helfer aus dem „Nachlass“ des ehemaligen Weltladens bedienen. Spenden sind natürlich weiterhin gerne gesehen. Vor allem Spielzeug (Lego, etc.) und Nähmaschinen werden gebraucht. „Es wäre schön, wenn sich hier eine hauptamtliche Jugendarbeit organisieren ließe. Egal, ob seitens der Stadt, von der Kirche oder einer anderen Organisation“, sagt Beate Winkler-Pedernera. Großer Dank gilt dem Rotary-Club, der jüngst einen Beamer und Laptop spendete.
• Wer Kontakt zur Flüchtlingshilfe aufnehmen möchte, kann sich bei Beate Winkler-Pedernera melden: Tel.: 04141-411481 oder per E-Mail an info@ottenbeckerforum.de. Das nächste Treffen der Flüchtlingshilfe findet am Mittwoch, 21. Juni, um 19 Uhr im Haus Sophie statt. Interessierte sind willkommen.

Beate Winkler-Pedernera und Frank Wilkens von der Flüchtlingshilfe Ottenbeck mit dem syrischen Flüchtling Toufik Safwa vor der Begegnungsstätte | Foto: bc
Viel Platz haben Beate Winkler-Pedernera, Frank Wilkens und die ehrenamtlichen Helfer im großen Gemeinschaftsraum
Redakteur:

Björn Carstens aus Buxtehude

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