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"Der schönste Beruf der Welt"

Hat ihren Glühwein-Ausschank festlich geschmückt: Tanja Deutsch
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Vollblut-Schaustellerin Tanja Deutsch (38) ist mit "Carolas Kate" eine Institution auf dem Stader Weihnachtsmarkt

tp. Stade. Ihre Kindheit verbrachte sie zwischen Autoscootern und Losbuden, atmete von kleinauf die Rummelplatz-Luft mit Bratwurstduft und dem Aroma gebrannter Mandeln: Tanja Deutsch (38) aus Wischhafen ist ein echtes Jahrmarkt-Kind und Schaustellerin mit Leib und Seele. Mit der gemütlichen Glühwein- und Punschbude "Carolas Kate" ist sie eine feste Institution auf dem Stader Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr zum 48. Mal in der Altstadt gefeiert wird.

"Und unsere Familie ist von Anfang an dabei", betont Tanja Deutsch mit Stolz.
Pionier auf dem ersten Stader Weihnachtsmarkt war "Opa Hans" Deutsch (78), Großvater von Tanja Deutschs Ehemann Oliver (34). Er fing mit einem Kinderkarussell und dem Verkauf von Schmalzbroten und Kakao an, fuhr mit der Pferdekutsche von Kehdingen nach Stade, wo der Weihnachtsmarkt als kleine Budenstadt vor dem Rathaus seinen Anfang nahm.

Heute erstreckt sich die Marktmeile vom Alten Hafen bis zur Holzstraße: Mittendrin, auf dem Pferdemarkt: Tanja Deutsch mit dem nach ihrer Schwiegermutter benannten Getränkestand "Carolas Kate".

Morgens gegen 9 Uhr heizt Tanja Deutsch die Punschkessel an, um 22 Uhr macht sie erschöpft die Luken dicht. Ab Vormittag herrscht Trubel beim Ausschank: Gäste, von denen einige "Carolas Kate" schon seit vier Jahrzehnten die Treue halten und dafür mit einem "Stammkundenbecher" mit Namensgravur belohnt werden, können aus einer immer größer werdenden Getränkepalette wählten. Zu Standards wie Grog, Eisbrecher und Pharisäer haben sich weißer Glühwein und weißer Kakao gesellt.

Tanja Deutsch bewahrt auch bei starkem Andrang Ruhe und behält routiniert den Überblick: "Mit fünf Jahren habe ich zum ersten Mal kassiert", erinnert sich die aus Papenburg stammende Schausteller-Tochter, die mit ihren Eltern sämtliche Rummelplätze Ostfrieslands bereiste. "Jede Woche eine andere Schule, und immer gratis Karussell fahren, das war eine schöne und aufregende Zeit", sagt Tanja Deutsch. Das Schaustellerfach lernte sie von der Pike auf und verließ nach der achten Klasse die Schule ohne Abschluss, um voll in den elterlichen Betrieb einzusteigen.

Ihren Ehemann Oliver lernte sie auf dem Bremer Freimarkt kennen. Inzwischen besitzt das gut eingespielte Ehepaar, das sich Job und die Betreuung der gemeinsamen Söhne Stephan (17), Tom (13) und Wilhelm-Amandus (2) teilt, einen Schaustellerbetrieb mit vielen Standbeinen wie Imbiss, Karussell und Toilettenwagen.

"Es gehört auch dazu, die Klos zu schrubben", sagt Tanja Deutsch. "Trotzdem kann ich mir keinen schöneren Beruf vorstellen und würde im nächsten Leben wieder Schaustellerin werden." Sie freut sich, dass mit ihren drei Söhnen die vierte Generation der Schausteller-Dynastie heranwächst. "Doch auf eines werde ich bei ihnen bestehen", sagt die gestandene Frau: "Meine Kinder sollen erst einen Schulabschluss machen und einen bürgerlichen Beruf lernen, bevor sie ins Schausteller-Metier wechseln."

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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