Wird es Tourismus an Elbe und in der Heide geben?
Die Urlaubsregion ist zu Ostern startklar

Die Zeit der Blüte ist für den Tourismus im Alten Land extrem wichtig
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  • Foto: Tourismusverband Landkreis Stade/Martin Elsen
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(tk/lm). "Ich interpretiere die aktuellen Aussagen der Politik so, dass Ostern Tourismus möglich sein wird", sagt Dr. Monika Rulle, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Landkreis Stade. Die Menschen in Deutschland könnten es zudem kaum erwarten, die beliebten Urlaubsziele von Lüneburger Heide bis zum Alten Land anzusteuern. "Prospekte gehen bei uns körbeweise raus", sagt Monika Rulle. Die Touristen wollen kommen und die Gastgeber sind startklar, weiß sie. Gleichwohl: Es bleibt nach wie vor ein Unsicherheitsfaktor, ob die Osterradtour durchs Alte Land und am Elbdeich, der Spaziergang durch die malerischen Heidedörfer möglich sein werden. "So etwas wie verlässliche Sicherheit haben wir nicht", so die Stader Tourismus-Geschäftsführerin.

  • Foto: Lüneburger Heide GmbH
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Die Radwege seien ausgebessert, die Hinweisschilder geschrubbt und viele Gastgeber, Hoteliers wie Ferienwohnungs-Inhaber, hätten die Zeit des Lockdowns für Renovierungen genutzt. Die Stader Tourismusplaner blieben mit Social-Media-Aktionen im Gespräch und sie bekommen die Rückmeldung, dass die Menschen Lust auf Urlaub in Deutschland und eben auch in der Region haben.
"Der Frühling ist für uns eine ganz wichtige Saison", sagt Monika Rulle. Die Blüte ziehe die Menschen in Scharen ins Alte Land und die benachbarten Hansestädte. Würde Corona das jetzt ausbremsen, seien die Folgen fürs Gastgewerbe fatal. Wobei Monika Rulle nicht verhehlt, dass auch eine starke Saison 2021 nicht ausgleichen könne, was in den zurückliegenden Monaten auf der Strecke geblieben sei. "Das Loch in vielen Kassen wird damit nicht gestopft."

Auch im Naturpark Lüneburger Heide laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, wie Geschäftsführer Ulrich von dem Bruch bestätigt. Das Hygienekonzept, das die Verantwortlichen erarbeitet haben, setzt vor allem auf Schnelltests. "Die Besucher sollen noch auf dem Parkplatz getestet werden, um das Risiko einer Ansteckung auf 0,06 Prozent zu senken", erklärt von dem Bruch. Auch ein Lüftungskonzept für die Einrichtungen wurde gemeinsam erarbeitet. Die Tests werden vom Land Niedersachsen gestellt.

"Die Tourismusbranche kann helfen, die Leute sind ja bei uns draußen", führt von dem Bruch weiter aus. Große Menschenansammlungen müssten trotz alledem in jedem Fall vermieden werden. Nach der Entscheidung der Politik am 22. März rechnet von dem Bruch damit, dass die Betriebe knapp eine Woche brauchen werden, um vollständig hochzufahren.

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Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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