"Die Börne" feiert 40-jähriges Jubiläum
Engagement mit Herz

Ein Stader Wimmelbild zum Jubiläum: Bürgermeister Sönke Hartlef überreichte Stefanie Mencke das Bild als Geschenk Fotos: sc
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sc. Stade. Eine Herzensangelegenheit - das ist für die Geschäftsführerin Stefanie Mencke die gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste "Die Börne". Und nicht nur ihr liegt "Die Börne" am Herzen: Viele Gäste, darunter Vertreter aus Politik und Wirtschaft, feierten im Stadeum gemeinsam mit den 230 "Börne"-Mitarbeitern das 40-jährige Jubiläum der Stader Einrichtung.

Gegründet im Jahr 1979, ist die gemeinnützige Gesellschaft schon lange nicht mehr aus dem sozialen Angebot im Landkreis Stade wegzudenken. Entstanden ist "Die Börne" aus einem von Eltern gegründeten Verein, die ihren Kindern mit Handicap eine bessere Betreuung und Förderung ermöglichen wollten. Die Kämpfe der Eltern für eine bessere Zukunft ihrer Kinder verdiene besonderen Dank, so Mencke. Sie fand durchweg lobende Worte für das damalige elterliche Engagement. Diese Mütter und Väter seien in dieser Zeit Pioniere gewesen.

Schließlich seien Angebote in den Bereichen Integration und Inklusion von Menschen mit Handicap in den 1970er Jahren kaum vorhanden gewesen, so Mencke. Landrat Michael Roesberg betonte in seiner Ansprache, dass die "Börne" stets ein verlässlicher Partner für die zuständigen Behörden im Kreishaus gewesen sei. Besonders hob Roesberg die Kompetenz der "Börne"-Mitarbeiter hervor, die den betreuten Menschen und dabei vor allem den Kindern, die Hilfe benötigen, mit Herz, Menschlichkeit und Empathie begegnen. Dadurch werde auch das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt und Vertrauen geschenkt.

Auch Stades Bürgermeister Sönke Hartlef hob das erfolgreiche Wirken der "Börne" hervor. Es gebe ideale Therapie-Bedingungen und die Mitarbeiter würden über vielfältige Fähigkeiten verfügen. Hartlef ging auch auf das nicht immer einfache Verhältnis zwischen "Börne" und der Stadt Stade ein. Geschäftsführerin Mencke gelte in der Hansestadt als hartnäckige Verhandlungspartnerin. Hartlef jedoch sieht es aber nicht als negative Eigenschaft an, "wenn sich jemand mit dem Herzen so sehr engagiert".

Weiter über den Tellerrand will "Die Börne" auch in Zukunft schauen, so Mencke. Einige Vorhaben, wie der Neubau des Harsefelder Sprachheilkindergartens, sind in vollem Gange. In Planung befindet sich zudem ein Autismus-Therapiezentrum in Zeven (Kreis Rotenburg). Gemeinsam mit den Betroffenen und der Politik wolle "Die Börne" einen Weg zu einer gerechteren Gesellschaft finden, so Mencke: "Wir stehen nicht alleine da."

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