Angebot für Kinder und Jugendliche in Stade-Ottenbeck geplant
Flexibel und mobil

Mit der mobilen Jugendarbeit sollen möglichst viele Kinder und Jugendliche aus Ottenbeck erreicht werden
  • Mit der mobilen Jugendarbeit sollen möglichst viele Kinder und Jugendliche aus Ottenbeck erreicht werden
  • Foto: Archiv/Jörg Petersen
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jab. Stade. Eine Erweiterung des Angebots für Jugendliche in den Stadtteilen, das soll die mobile Jugendarbeit in Stade bringen. Marc Olszewski von der Stadtjugendpflege stellte kürzlich der Politik die mobile Jugendarbeit vor, wie sie künftig in Ottenbeck umgesetzt werden soll.

"Wir sind mit der Jugendarbeit in Stade gut aufgestellt, aber nicht flächendeckend", so Olszewski. Schon lang gebe es keine Jugendarbeit mehr in Ottenbeck. Ein Versuch in den 2000er Jahren sei im Sande verlaufen, doch nun sei seitens des Ottenbecker Forums die Anregung gekommen, wieder Angebote für Jugendliche anzubieten. Daher will man nun auf die Spielmobile zurückgreifen, um räumlich nicht gebunden zu sein und flexibel agieren zu können.

In Ottenbeck leben rund 400 Kinder und Jugendliche. Davon seien 300 zwischen sechs und 16 Jahren und würden der Zielgruppe entsprechen, so der Stadtjugendpfleger. Umgesetzt wird das Projekt durch die Stadtjugendpflege in Zusammenarbeit mit der Jobelmannschule und dem Kreisjugendring (KJR). Die Finanzierung sowie die Dienstaufsicht würde durch die Stadtjugendpflege abgedeckt, so Olszewski. Die Jobelmannschule sorge für das Personal und der KJR habe bereits langjährige Erfahrung mit der Spielmobilarbeit. Vom KJR werde daher auch das Spielmobil gemietet. Betreut werden die Kinder und Jugendlichen durch drei angehende Erzieher der Jobelmannschule, die bereits die Ausbildung zu sozialpädagogischen Assistenten abgeschlossen haben.

Das Spiel- und Bastelmaterial wird per Spielmobil zum jeweiligen Ort gebracht. Somit können Freizeitbereiche im öffentlichen Raum, die sonst nicht bespielt werden, für Kinder und Jugendliche geschaffen werden. Unter professioneller Aufsicht erhalten Kinder und Jugendliche so ein niederschwelliges Freizeitangebot, das sie freiwillig nutzen können. Das Angebot kann dabei immer wieder neu an die Gruppe und ihre jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden. Von April bis Oktober - außer in den Sommerferien - soll das Spielmobil in Ottenbeck einmal in der Woche für drei Stunden den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stehen.

Die Gesamtkosten belaufen sich nach ersten Berechnungen auf 5.000 Euro inklusive Personal, Material und Fahrzeug. Ab April werden zunächst mögliche Standorte gesucht. Das könnten beispielsweise Wendehammer und Schulhöfe sein, so der Stadtjugendpfleger.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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