Vierte Impfung noch im Frühjahr?
Jede Menge freie Impftermine im Kreis Stade: Buchung von heute auf morgen möglich

Großen Andrang gibt es an den elf festen Impfstationen im Landkreis Stade - das Foto zeigt die Impfstation im Stadeum - derzeit nicht
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  • Foto: Chr. Schmidt/LK Stade
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jd. Stade. Nur Impfen schützt vor einer schweren COVID-19-Erkrankung. Und nur durch Impfen lässt sich die Wucht der nächsten Corona-Welle eindämmen. Deshalb will Landrat Kai Seefried die Impfkampagne im Landkreis Stade weiter forcieren und das Impfangebot noch ausweiten. Angesichts steigender Infektionszahlen wiederholt Seefried seinen Appell an die Bürger: "Bitte lassen Sie sich impfen." Das gilt auch für die Booster-Impfung. Anders als noch im Dezember gibt es an den meisten der kreisweit elf festen Impfstationen reichlich freie Kapazitäten: Wer will, kann sich von heute auf morgen einen Termin besorgen.

Kinder-Impfungen im Kreis Stade: Am heutigen Freitag werden neue Termine freigeschaltet

Zuletzt ist die Zahl der Impfungen durch die mobilen Impfteams (MIT) des Landkreises rückläufig gewesen. So erhielten in der ersten Januarwoche 3.700 Menschen einen Piks. Möglich wären aber mindestens 5.000 Impfungen pro Woche. Auch die Zahl der Erstimpfungen nimmt ab. Lag sie anfangs noch bei gut einem Viertel, ist der Anteil derjenigen, die zum ersten Mal eine Spritze erhalten, drastisch eingebrochen. In der vergangenen Woche waren es nur 56 Personen.

Hier will Seefried jetzt noch einmal ansetzen: Er kündigte an, noch mehr in die Fläche zu gehen und der Bevölkerung niederschwellige Impfangebote zu unterbreiten - etwa im Supermärkten, Kaufhäusern oder im eigenen Wohngebiet. "Wir müssen möglichst nah dran sein an den Menschen", meint der Landrat. Überlegt wird u.a., dass die Impfteams soziale Einrichtungen wie die Tafeln ansteuern.

Sie organisiert die Impfkampagne im Landkreis Stade

Landrat rechnet mit zwei weiteren Impfungen noch in diesem Jahr

Die festen Impfstationen - bisher gibt es in jeder der elf Kommunen des Landkreises eine - werden laut Seefried weiter das Rückgrat der Impfkampagne bilden. Dort erfolgen die meisten Impfungen, während die Beteiligung bei den mobilen Impfaktionen ohne Terminvergabe immer geringer wird. Der Landrat sichert zu, dass die Impfstationen mindestens bis Ende des Jahres erhalten bleiben. Bis dahin gebe es einen festen Auftrag des Landes. "Was wir jetzt an Impf-Infrastruktur geschaffen haben, werden wir bis dahin nicht abbauen", erklärte Seefried. Er rechne mit weiteren "Impf-Wellen" ab März/April und dann noch mal zu August oder September.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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