Smartphone ersetzt Rundschreiben im Rucksack der Kinder
Stader Kitas: Eltern-Kontakt per App

Mittels der KiKom-Kita-App können die Eltern mit der Kita ihres Kindes in Kontakt treten
  • Mittels der KiKom-Kita-App können die Eltern mit der Kita ihres Kindes in Kontakt treten
  • Foto: KiKom/InstiKom
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jd. Stade. Das Smartphone ist in Stade jetzt das wichtigste Kommunikationsmittel zwischen den städtischen Kitas und den Eltern. Im neuen Kindergartenjahr wurde damit begonnen, in den Einrichtungen der Stadt die "KiKom Kita App" einzuführen. Nach Angaben der Stadt nutzt ein Großteil der Eltern inzwischen die Handy-App. Bis zum Ende des Jahres sollen weitere Eltern von den Vorteilen dieser App überzeugt werden. Ziel soll laut Verwaltung ein "nahezu flächendeckender Einsatz in den städtischen Kitas" sein.

Die Stadt startete das Kita-App-Projekt zunächst in einer "Pilot-Kita" in Wiepenkathen. Dort wird mittlerweile mit allen Eltern via App kommuniziert. Laut Kita-Leitung soll der gegenseitige Informationsfluss jetzt wesentlich schneller und effektiver laufen. Bisher wurden in dieser Kita überwiegend E-Mails verschickt oder Telefonate geführt, um Infos weiterzugeben. Der Versand von E-Mails konnte dank der App ganz eingestellt werden und die telefonische Kontaktaufnahme wurde um 90 Prozent reduziert.

Die Anwendung der Kita-App sei mit einem minimalen Aufwand für das Personal verbunden und besteche "in der Bedienung durch eine einfache, verständliche Handhabung", heißt es seitens der Verwaltung. Das Feedback der Eltern sei ausnahmslos positiv. Ab 2022 soll eine Ausdehnung des Angebotes auch auf die Kitas der freien Träger möglich sein.

Auch wenn über die "KiKom Kita App" direkt kommuniziert werden kann, ist sie kein Messenger. Es gibt innerhalb der App eine Struktur. So werden Informationen, Essenspläne und Direktnachrichten unter den jeweiligen Icons gelistet. Die Eltern haben beispielsweise die Möglichkeit, ihre Kinder über die App krankzumelden, oder mitzuteilen, wenn sich die Abholzeit ändert bzw. eine andere Person zum Abholen kommt. Kita-Leitungen wiederum können beim Versand von Einladungen zu Elternabenden oder Rundschreiben über die App Lesebestätigungen der Eltern und sogar digitale Unterschriften anfordern.

Nach Angaben der Entwickler ist die Datensicherheit gewährleistet. Alle Daten sollen gemäß der Datenschutzgrundverordnung erfasst, verarbeitet auf zwei zentralen Servern gehostet werden.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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