Silja Köpcke als Vorsitzende bestätigt
Versammlung der Frauen Union im Landkreis Stade: Katastrophenschutz als Schwerpunktthema
- Der neue Stader Kreisvorstand der Frauen Union
- Foto: Frauen Union
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Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Frauen Union im Landkreis Stade stand nicht nur die Wahl eines neuen Kreisvorstands auf dem Programm, sondern auch ein intensiver Austausch über den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz.
Silja Köpcke als Vorsitzende wiedergewählt
Silja Köpcke wurde als Kreisvorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Unterstützt wird sie künftig von den stellvertretenden Vorsitzenden Mandy Fetings und Silke Haberkorn. Die neue Schatzmeisterin heißt Elvira Homfeld-Wichels, während Birte Gütersloh zur Mitgliederbeauftragten und Else Behrens zur neuen Pressesprecherin gewählt wurden. Als Beisitzerinnen gehören dem Vorstand außerdem Heide von Limburg, Katharina Krause, Wiebke Scharnhorst und Diana Beisch an. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden Erika Bätjer und Sigrid Müller. Silja Köpcke dankte beiden ausdrücklich für ihre langjährige und verlässliche Mitarbeit im Vorstand der Frauen Union.
Katastrophenschutz im Fokus
Ein zentrales Thema der Veranstaltung war der Katastrophenschutz. Silja Köpcke stellte den Leitantrag der Frauen Union vor, der auf dem Bundesdelegiertentag im Mai verabschiedet worden war. Darin wird gefordert, Kinder bereits im Vorschulalter mit altersgerechten Übungen an Notfallsituationen heranzuführen, zielgruppengerechte Informationskampagnen für die Bevölkerung zu etablieren und von den gut entwickelten Zivilschutzsystemen anderer europäischer Länder, insbesondere Skandinaviens, zu lernen. Ebenso wichtig sei es, so Köpcke, das Bewusstsein für persönliche Vorsorge und Bevorratung zu stärken sowie flächendeckend kommunale Notfallanlaufstellen vorzuhalten, um bei Stromausfällen eine Grundversorgung zu sichern.
Landrat berichtete über Katastrophenschutzzentrum
Landrat Kai Seefried knüpfte an das Thema an - mit einem Vortrag über die Herausforderungen und Strukturen des Katastrophenschutzes im Landkreis Stade. Er betonte die Bedeutung reibungsloser Kommunikation und der Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen – besonders angesichts zunehmender Extremwetterereignisse. Dabei hob er die Rolle der Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger hervor.
Seefried stellte zudem das neue Katastrophenschutzzentrum des Landkreises vor: Mit zwei großen Hallen, einem modernen Bürotrakt und einem Investitionsvolumen von rund zwölf Millionen Euro soll es die Einsatzbereitschaft im Krisenfall verbessern. Es soll die Einsatzfähigkeit im Krisenfall deutlich stärken und wird als wichtiger Baustein für einen robusten Bevölkerungsschutz im Landkreis gesehen.
Nach den Vorträgen folgte eine engagierte Diskussionsrunde. Die Mitglieder der Frauen Union machten deutlich, dass sie sich weiterhin intensiv mit dem Thema Katastrophenschutz befassen und konkrete Impulse in die politische Arbeit einbringen möchten.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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