Weihnachtliches Angebot für Einsame in Stade wurde rege genutzt
- Es gab süße und herzhafte Leckereien
- Foto: QUEST – Queeres Stade e.V.
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
Ein Zeichen gegen die Einsamkeit setzte über Weihnachten der Verein "Quest-Queeres Stade". Im Havenbüro am Ankerplatz auf dem Platz Am Sande öffneten die Mitglieder am ersten und zweiten Feiertag jeweils von 16 bis 20 Uhr die Türen und luden unter dem Motto "Lichterhafen – Gemeinsam statt einsam" ein. Der offene Begegnungsraum richtete sich an alle, die über die Feiertage einen sicheren Ort, Ruhe und Gemeinschaft suchten.
Angeboten wurde ein Beisammensein ohne Programmzwang, ohne Erwartungsdruck und ohne Verpflichtung zur Ansprache. Für Letzteres lagen Buttons mit der Aufschrift "Ich will heute nicht reden" beriet, die reißenden Absatz fanden und am Ende der Aktion vergriffen waren. Im Angebot waren alkoholfreier Punsch und Softgetränke, Kuchen, belegte Brote und Suppe, u.a. gestiftet von der Bäckerei Richter aus Himmelpforten.
Leise Musik, Kerzenlicht, Gesellschaftsspiele und Gespräche auf Augenhöhe prägten
die beiden Nachmittage. Der Raum selbst war in verschiedene Bereiche gegliedert: Ein Tisch mit vielen verschiedenen Spielen, eine Lese-Ecke zum Rückzug sowie ein Awareness-Tisch mit Mutmacher-Karten und den besagten Buttons.
Insgesamt kamen 26 Besucherinnen und Besucher. Einige Gäste besuchten den Lichterhafen sogar an beiden Tagen. Am zweiten Tag setzte zudem ein unerwarteter Moment einen besonderen Akzent: Ein
Besucher nahm am Keyboard Platz und untermalte die Gespräche mit leisen
Musikstücken, darunter „Comptine d’un autre été“ aus "Die fabelhafte Welt der Amélie".
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