1,2 Millionen für den Schwedenspeicher in Stade

Die Europäische Union stellt Fördergeld für den Schwedenspeicher in Aussicht
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EU-Finanzspritze für Modernisierung des Regionalmuseums / Neugestaltung Veranstaltungsraum und Ausstellungsetage

tp. Stade. Gute Nachricht für Geschichts- und Kulturfreunde: Das Regionalmuseum Schwedenspeicher in Stade hat von der EU einen vorläufigen Förderbescheid über rund 1,2 Millionen Euro erhalten. 900.000 Euro stammen aus der Europäischen Regionalförderung (EFRE). Den Restbetrag von 300.000 Euro muss die Stadt Stade als Eigentümerin aus Eigenmitteln beisteuern.

Mit dem Fördergeld sollen Obergeschoss mit einem Teil der ur- und frühgeschichtlichen Ausstellung sowie das Dachgeschoss mit Verwaltung, Veranstaltungsraum und Bibliothek modernisiert werden. Auch das Untergeschoss mit den Sanitärräumen soll saniert werden.

Die Finanzspritze ist dem guten Riecher des Museumsdirektors Dr. Sebastian Möllers und des städtischen Kulturmanagers Dr. Andreas Schäfer zu verdanken. Sie hatten zufällig erfahren, dass noch ungenutzte Restmittel im Fördertopf sind und Bürgermeisterin Silvia Nieber (SPD) informiert. Die Verwaltungs-Chefin ließ ihre Verbindungen zur SPD-Landesregierung spielen. Mit Erfolg: "Wir rechnen mit einer baldigen Freigabe der Fördersumme", so Silvia Nieber.

Laut Bürgermeisterin Nieber sei es der Stadt zugute gekommen, dass sie nach der bereits in den Jahren 2010 und 2011 erfolgten großen Sanierung des Erdgeschosses "weitere Pläne in der Schublade" hatte.

Nun drängt die Zeit: Die Haushaltsreste aus dem EFRE-Fonds müssen bis Ende März 2015 ausgegeben sein. Nach Angaben von Silvia Nieber arbeitet die Stadtverwaltung im Rahmen eines vorzeitigen Maßnahmen-Beginns unter Hochdruck an der Ausschreibung. Ein auf Museen spezialisiertes Planungsbüro ist bereits gefunden.

• Um den Eigenanteil von 300.000 Euro stemmen zu können, will die Stadt andere Investitionen in der Haushaltssparte "Gebäudewirtschaft" verschieben.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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