Folgen des Baggerns in der Schwinge

Auch am Stader Stadthafen fanden die Spülarbeiten statt
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Wissenschaftler begleiteten die Spül-Arbeiten

tp. Stade. Besonderheit bei der Ausbaggerung der Schwinge, die kürzlich zwischen Stadthafen und Mündung in Stade stattfand: Dieses Mal begleiteten Forscher der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) mit Sitz in Koblenz die Unterhaltungsarbeiten durch das mit einem Spülvorrichtung ausgestattete Schiff "Njörd".

Auf WOCHENBLATT-Nachfrage erläutert Alfred Hommes vom Referat Öffentlichkeitsarbeit der BfG den Hintergrund der Forschungsarbeit: Die BfG berate als wissenschaftliches Institut des Bundes die für Stade zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) in Einzelfragen zur Gewässernutzung, Gewässerbeschaffenheit, Ökologie und zum Gewässerschutz. Im Fokus des Einsatzes in Stade standen mögliche ökologische Auswirkungen des Baggerns und des Ablagerns der Schwebstoffe am Grund der Schwinge auf Tiere, Pflanzen und ihre Lebensräume.

Das Team besteht unter anderem aus Chemikern, Biologen, Ökologen und Umweltwissenschaftlern. Sie unterstützen das Projekt mit Ortsterminen, gutachterlicher Beratung und rechtlicher Einordnung der Untersuchungsergebnisse.

Die Spülung der Schwinge findet alle zwei Jahre statt, um Schiffen mit größerem Tiefgang die Einfahrt in den Hafen zu ermöglichen. Andernfalls droht dem unter Tide-Einfluss stehenden Gewässer die Verschlickung.

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