Bürgerbeteiligung
Fragebogen-Aktion zur Mobilität in der Hansestadt Stade gestartet

Nils Jacobs (v.li.), Lars Kolk und Sönke Hartlef rufen die Bürger auf, sich an der Fragebogen-Aktion zu beteiligen
  • Nils Jacobs (v.li.), Lars Kolk und Sönke Hartlef rufen die Bürger auf, sich an der Fragebogen-Aktion zu beteiligen
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jab. Stade. Wie sollen gutes Leben und Mobilität in der Hansestadt Stade künftig gestaltet sein? Was ist gut, was verbesserungswürdig? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Verkehrsentwicklungsplanung, die ein wichtiger Bestandteil des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Stade 2040 bildet. Hierbei sind auch die Stader gefragt. In einer Fragebogen-Aktion können sie ihre Ideen und Anregungen mit einbringen.

„Mit unserem Stadtentwicklungskonzept 2040 planen wir die wichtigsten Weichenstellungen, wie Stade in rund 20 Jahren aussehen soll. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei natürlich das Thema Mobilität", sagt Bürgermeister Sönke Hartlef. Daher sei es extrem wichtig, dass sich viele Menschen an der Fragebogen-Aktion beteiligen und sich einbringen, wenn es darum geht, Ideen, Lob und Kritik zu äußern.

„Wir hoffen auf eine hohe Beteiligung, weil wir die Anregungen der Menschen, die in Stade leben und unterwegs sind, gern in unsere Planungen aufnehmen möchten", erklärt Nils Jacobs, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung. Den Fragebogen haben Fachleute gestaltet und darauf geachtet, dass das Ausfüllen nicht länger als 15 Minuten dauert.

Bürgerbeteiligung bis Ende Mai möglich

Die Umfrage geht bis Ende Mai. Danach werden die Ergebnisse ausgewertet und der Politik im zuständigen Fachausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vorgestellt. Anschließend folgt die zweite Stufe der Bürgerbeteiligung. Stadtbaurat Lars Kolk: „Die starten wir Anfang 2022 in der Hoffnung, dann das machen zu können, was eigentlich schon für die jetzt mit dem Fragebogen begonnene erste Runde der Bürgerbeteiligung vorgesehen war: Präsenzveranstaltungen.“ Im kommenden Jahr werden die Planer gemeinsam mit den Bürgern fünf geografische Teilbereiche der Hansestadt detailliert unter die Lupe nehmen. „In dieser Phase wollen wir in alle Themen der Stadtentwicklung vor Ort einsteigen und dazu ist es sinnvoll, wenn man sich auch jeweils auf Einzelbereiche des Stadtgebietes fokussiert und in den direkten Austausch mit den Menschen dort geht“, sagt Kolk.

Der Bürgermeister appelliert an die Stader: "Nehmen Sie teil, bringen Sie sich mit guten, konstruktiven und vielleicht auch überraschenden Ideen ein. Jeder einzelne kann seinen Teil dazu beitragen, dass die Hansestadt Stade in Sachen Lebensqualität und Mobilität den nächsten Schritt macht und noch attraktiver wird."

Wer mitmachen möchte, kann den Fragebogen digital unter www.stadt-stade.info/Stade2040 ausfüllen. Zusätzlich können Bürger sich diesen auch an der Information im Rathaus abholen. Zudem wird er im Mai auch im WOCHENBLATT beiliegen.

Stades Aufgaben der Zukunft lösen
Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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