Reaktion auf Kritik
Neuer Ausschuss des Landkreises Stade für das Thema Müll

Im Landkreis Stade beschäftigt sich künftig ein neuer Ausschuss mit dem Thema Müll | Foto: Archiv/jab
  • Im Landkreis Stade beschäftigt sich künftig ein neuer Ausschuss mit dem Thema Müll
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jab. Landkreis. Seit der neuen Vergabe in puncto Müllabholung musste der Landkreis Stade heftige Kritik einstecken. Gefordert wurde von der Politik, dass in mehr Straßen Abfall abgeholt wird. Mini-Müllfahrzeuge sollten hierbei helfen. Doch inzwischen werden sogar weniger Straßen angefahren. Der Landkreis reagierte mit einem neuen Amt und neuen Ausschuss, die sich um die Themen in diesem Bereich künftig kümmern sollen, auf die teils hitzigen Diskussionen und die Kritik. Zudem sollte der Ausschuss für Regionalplanung und Umwelt dadurch entlastet werden.

Die Müllabholung und die Kreislaufwirtschaft sei ein komplexes Thema, sagte Landrat Michael Roesberg, als er im Juni mitteilte, dass die Abteilung für Abfallwirtschaft zum Amt für Abfall und Kreislaufwirtschaft umgewandelt und gleichzeitig auch ein gleichnamiger Ausschuss ins Leben gerufen wurde. Roesberg schlug vor, dass der Ausschuss nach der Kommunalwahl 2021 seine Arbeit aufnimmt. Die SPD-Fraktion hingegen regte an, ihn schon vor der Wahl umzusetzen.

Den Grundsatzbeschluss fasste der Kreistag bereits am 29. Juni. Nun legte der Kreistag die elf stimmberechtigten Kreistagsabgeordneten für den Ausschuss fest. In diesem Gremium kümmern sie sich um alle Sachverhalte, die vom künftigen Amt für Abfall und Kreislaufwirtschaft bearbeitet werden. Der Arbeitskreis Müll, der sich bisher mit den Themen beschäftigt hat, fällt damit weg.

Redakteur:

Jaana Bollmann aus Stade

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